Meseberg l „Der Herr segne deinen Eingang und deinen Ausgang. Anno 1882.“ Dieser Spruch schmückt nun den Eingangsbereich des Gebäudes an der Meseberger Kirche, in dem die Kinder und Jugendlichen sowie die Mitarbeiter der Jugendhilfeeinrichtung beheimatet sind. Bereichsleiterin Birgit Neubert enthüllte den Schriftzug mit der Jahreszahl nach der von Pfarrer Jens Födisch gehaltenen Andacht.

Die Meseberger Gruppe hatte allen Grund zum Feiern. Seit 20 Jahren werden unter dem Dach des Diakoniewerks Osterburg Mädchen und Jungen betreut. Aktuell sind es zehn Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahre. Sie begrüßten mit ihren Betreuern viele Gäste, darunter Einheitsgemeinde-Bürgermeister Nico Schulz, Mesebergs Ortsbürgermeisterin Helga Beckmann und ehemalige Kollegen. Und eine Frau, die einen großen Anteil daran hat, dass der neue Schriftzug über der Tür zu sehen ist: die Stendalerin Wilhelmine Krause-Kleint. Sie besuchte als ehemalige Wohnende in diesem Haus vor rund zwei Jahren diese Einrichtung. Und schickte einige alte Fotos – anschließend entschieden sich die Verantwortlichen, den Urzustand über der Hauptpforte wieder herzustellen. Mit Unterstützung eines Sponsors, dem gedankt wurde.

Die Jugendlichen fühlen sich in Meseberg wohl, sind nach der Schule bei eigenen Aufgaben gefordert, und gehen beispielsweise sportlichen Arbeitsgemeinschaften nach. „Am Sonnabend unternehmen wir immer etwas“, informierte die stellvertretende Bereichsleiterin Liana Tschiharz. Radtouren, Kino- oder Hallenbadbesuche... Dass die Mädels auch gut tanzen können, bewiesen sie nach der Kaffeetafel bei einer Tanzvorführung, die sie mit Jutta Krahnert einstudiert hatten. Die Nachbarin unterstützt die Jugendlichen und Mitarbeiter gern. „Sie helfen mir ja auch sehr oft.“