Osterburg l Kurz nach Mitternacht kürten die Organisatoren des traditionellen Fett-weg-Turniers die Gewinner-Mannschaft. Die nannte sich „AndyTheke“. Das Team um Kapitän Christoph Hasse behauptete sich vor der Mannschaft „Rentiere“.

Allerdings bestimmten das sportliche Miteinander und der Spaß am hohen Netz das beliebte Turnier, das am Donnerstag (27. Dezember) über 80 Teilnehmer in die Sporthalle der Osterburger Sekundarschule führte. Aufgrund des großen Interesses mussten erstmals wieder zwölf Mannschaften gebildet werden. Nach der Begrüßung durch die Organisatoren Maik Leidel und Ronny Schmidt ging es für die Volleyballfans zum Losen. Die daraus ermittelten Mannschaften standen sich danach in drei Gruppen gegenüber, wobei die Sieger anschließend weiterkamen.

Das Fett-weg-Turnier besitzt eine über 40 Jahre währende Tradition an der Biese. Jörg Gerber, Vorsitzender des Sportvereins Eintracht, der an diesem Abend natürlich auch die Teams begrüßte, erinnert sich noch gut an den Beginn. „In der Sporthalle der Berufsschule haben wir Volleyballer aus Osterburg gegen Wissenschaft Iden gespielt. Die Idee, dass wir uns zwischen Weihnachten und Silvester treffen, hatte Dieter Schulze.“ Nach dem Volleyball war indes in den Anfangsjahren nicht Schluss, anschließend ging es für die Männer noch zum Kegeln in die Kegelhalle. Nach und nach schlossen sich Sportler an, und mittlerweile ist es aus dem Terminkalender der Volleyball-Abteilung des SV Eintracht nicht wegzudenken. Auch einige, die keiner Punktspiel-Mannschaft angehören, nutzen das Turnier, um sich sportlich zu betätigen.

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„Das Turnier war ein voller Erfolg“, resümierte Maik Leidel nach über fünf Stunden Spielzeit. Die Teilnehmer hätten sich ebenfalls positiv geäußert. „Von allen Seiten gab es nur Lob.“ Das Teilnehmerfeld war ausgeglichen besetzt, und viele spannende Duelle entwickelten sich am Donnerstag während des „Fett-weg-Turniers“. Für alle Mannschaften gab es bei der Siegerehrung eine Flasche Sekt.

Einen Dank richten die Organisatoren noch an die Polizei, die einen volltrunkenen Zuschauer ohne großes Aufsehen der Halle verwiesen.