Eichstedt l Aktuell 16 Mitglieder hat der „Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Eich­stedt“, neun davon gehören auch der Feuerwehr an, die anderen sind Bürger, die ihre Feuerwehr unterstützen möchten. Zur ersten Mitgliederversammlung am Mittwoch waren die Männer und Frauen zu elft. Im Schulungsraum der Feuerwehr ging es nach Eintragung des Vereins ins Vereinsregister am 12. November noch einmal um die Arbeitsziele. Diese stehen naturgemäß unter der Maßgabe, die Feuerwehr zu unterstützen. So sollen etwa als nächstes ganz konkret zehn Regenjacken für die Kameraden angeschafft werden. Über derlei Nützlichkeiten hinaus hat es sich der Verein zum Ziel gesetzt, die Gesellschaft im Ort zu fördern, das nächste Maifeuer auszurichten, Schrott zu sammeln, sich einzubringen, wenn es gefordert oder hilfreich ist.

Den ersten Vorsitz hat Matthias Westphal inne. Er ist auch langjähriger Kamerad der Feuerwehr. Ihm zur Seite stehen im Vorstand Thomas von der Fuhr, Dana Friedrich und Annette Jahns als Kassenwartin.

Mit den Eichstedtern zählt die Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck nun 15 Feuerwehr-Fördervereine. Es gibt noch den Rochauer, den Idener, Goldbecker, Arneburger, den Hindenburger, den Behrendorfer, Werbener, den Sanner, Lindtorfer, Hohenberg-Krusemarker, Hasseler, Bertkower, Klein Schwechtener und Möllendorfer, wobei letzterer bereits namentlich die Kulturförderung mit ausdrückt.

Verbandsgemeindewehrleiter Michael Nix bezeichnet die Gründung von Feuerwehr-Fördervereinen als notwendiges Übel. „Wenn Du mit Geld arbeiten willst, brauchst du sie einfach.“ Man könnte zwar auch Konten bei der Verwaltung einrichten, „aber das ist viel zu umständlich“. Dass sich Kameraden und Feuerwehrförderer personell oft über weite Teile decken, sollte im Idealfall nicht so sein, aber die Praxis zeige ja etwas anderes.

Verbandsgemeindebürgermeister René Schernikau sieht die Fördervereine positiv. „Weil nicht alle gleich Feuerwehrmitglied sein wollen oder können, aber die Feuerwehr gern unterstützen würden. Dafür sind die Vereine gut.“ Die Verbandsgemeinde als Träger des Brandschutzes stelle den Grundschutz, die Grundausrüstung, „Vereine können sich um Dinge darüberhinaus kümmern, da sind sie dann autonom.“

Davon ab sei mit den Fördervereinen Werben und Arneburg abgesprochen, dass sie bei größeren Einsätzen – auf Kosten der Verwaltung – die Verpflegung sicherstellen. „Da unterstützen sie die Verwaltung schon sehr.“