Goldbeck l Goldbecks Schulleiter Jens-Uwe Marquardt und Pädagogen der Goldbecker Grundschule machten sich ein Bild von dem aktuellen Stand am Neubau. Die Lehrerinnen und Lehrer, die sich überzeugen konnten, dass an vielen Ecken des Gebäudes fleißig gewerkelt wird, freuen sich auf die Einweihung der neuen Grundschule zum neuen Schuljahr Ende August. Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Das bestätigte auch Jörg Ulbrich, Mitarbeiter des Fachbereiches Gemeindeentwicklung der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck. „Größtenteils wird uns dies gelingen“, schätzt er aktuell ein. Demnach werden die Erst- bis Viertklässler die Räume im Sommer einnehmen. Allerdings werden die Außenanlagen bis dahin voraussichtlich noch nicht fertig sein.

Der neben der Goldbecker Sekundarschule herangewachsene eingeschossige und barrierefreie Bau wird neben vier Klassenräumen auch einen Kunst- und einen Werkraum beherbergen, die natürlich auf dem modernsten Stand sein werden. Zwei Räume können sich sogar durch einen zu öffnenden Raumteiler in einen größeren verwandeln. Aktuell sind dort Elektriker beschäftigt, die entsprechende Vorarbeiten leisten. Auch die Zimmerleute aus dem Erzgebirge, die unter anderem für die Dach-Konstruktion und Außenwände sorgten, sind noch mit einigen abschließenden Arbeiten in Gange. Tischler verrichten zudem Tätigkeiten. Anschließend folgen die Trockenbauer. Die Fenster sind bereits in allen Räumen eingebaut, sie sorgen für helle Räume. Und von jedem Klassenraum ist es nach der Fertigstellung möglich, den Raum nicht nur zum Flur, sondern auch auf die sich angrenzende Terrasse nach außen zu verlassen.

In der Vergangenheit gab es einige kritische Worte hinsichtlich eindringender Feuchtigkeit. Diese hätte keine Spuren hinterlassen, die Zwangslüftung sei ausreichend gewesen, erklärten die Verantwortlichen. Die Schüler, die aus ihrem aus dem Jahr 1900 stammenden Altbau an der Alten Dorfstraße in das neue Haus wechseln werden, können natürlich auch auf einen großzügigen Speisesaal zurückgreifen, der sich in Richtung zur Straße befindet. Ihm schließen sich drei Horträume an, so dass auch die Betreuung am Nachmittag in diesem rund zwei Millionen Euro teuren Gebäude stattfindet. Allerdings muss die Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck als Träger der Grundschule Mehrkosten einplanen. „Zum heutigen Stand belaufen sich die Mehrausgaben gegenüber den ursprünglich im Förderantrag geplanten Kosten auf knapp unter zehn Prozent“, sagt Verbandsgemeinde-Bürgermeister Renè Schernikau, der jedoch hinzufügte, dass bei ersten Gewerken weniger Kosten als geplant entstehen würden, wie die verantwortlichen Unternehmen bereits bestätigt hätten.

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„Das Projekt ist ein wesentlicher Punkt für die Verbandsgemeinde“, betont Schernikau, der jedoch darauf verweist, dass alle drei Grundschul-Standorte modernisiert und ausgebaut wurden und werden. „Diese Geamtanstrengung für alle drei Standorte ist sehr wichtig.“ Während der Verbinderbau mit den neuen Horträumen in Iden bereits Ende des vergangenen Jahres eingeweiht wurde, befinden sich die Arbeiten am Verbinderbau in Arneburg im Finale.

Auf dem Außenareal, dessen Arbeiten voraussichtlich zum Einzug noch nicht vollständig abgeschlossen sind, soll unter anderem ein Bolzplatz entstehen. Pflastersteine gibt es dann noch für die Umwegung (Terrasse) und für Parkplätze.