Osterburg l Zwei Investoren wollen in Osterburg ein neues Wohngebiet errichten. Wie Bauamtsleiter Matthias Köberle auf der Hauptausschusssitzung in dieser Woche berichtete, haben die Unternehmer ein 2,4 Hektar großes Gelände zwischen Bismarker Straße und Schwarzem Weg ins Auge gefasst, das nach dem gegenwärtig noch in der Erarbeitung befindlichen Flächennutzungsplan der Einheitsgemeinde für Wohnbebauung vorgesehen ist.

Ausschuss signalisiert grünes Licht

Für die gegenüber der Werderwiesen liegende Fläche wollen die beiden Unternehmer einen Bebauungsplan aufstellen. Der Hauptausschuss signalisierte dafür grünes Licht, die endgültige Entscheidung darüber trifft am Dienstag, 27. Oktober, der Osterburger Stadtrat. Sollte auch dieser seine Zustimmung geben, „ist das faktisch das Signal für die Vorhabenträger, mit der Beplanung des Grundstückes beginnen zu können“, erklärte Matthias Köberle. Der von den Investoren in Auftrag zu gebende Bebauungsplan werde nach seiner Erarbeitung wiederum den Stadträten vorgelegt. Zudem würden die Unternehmer die Kosten für den Bebauungsplan tragen, machte der Bauamtsleiter deutlich.

27 Wohneinheiten geplant

Nach Angaben der Investoren könnten auf dem anvisierten Grundstück bis zu 27 Wohneinheiten, das Gros davon in Form von Einfamilienhäusern, entstehen. Die Erschließung des neuen Wohngebietes soll über die Bismarker Straße erfolgen. Diese und andere Überlegungen dürften sich dann auch im anvisierten Bebauungsplan wiederfinden. Bevor sich auf dem Gelände tatsächlich baulich etwas regt, dürfte es aber noch dauern. Die Unternehmer gingen von mindestens einem Jahr Vorlaufzeit aus, machte einer der beiden Investoren auf Nachfrage der Volksstimme deutlich.