Lindtorf l Die Einwohner aus Lindtorf wollen ihr Dorfgemeinschaftshaus aufwerten. Und wünschen sich eine neue Küche. Der Eichstedter Gemeinderat handelte bereits und bestellte neues Mobiliar samt Technik für das Domizil.

Diese außerplanmäßige Ausgabe wurde während der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend vom Gremium abgehakt. Rund 4000 Euro macht die Gemeinde für die neue Kücheneinrichtung locker. „Die alte war noch aus DDR-Zeiten“, sagte Bürgermeister Karlheinz Schwerin. Höchstwahrscheinlich wird diese im kommenden Monat geliefert und kann dann von den Lindtorfern eingeweiht werden. Aber nicht nur ein moderner Herd, Schränke & Co. gibt es für den Ort – auch der Spielplatz am Dorfgemeinschafthaus und dem Feuerwehr-Gerätehaus wird durch ein neues Spielgerät bereichert. Die neue Doppelschaukel ist bereits beschlossene Sache. Die Gemeinde nahm schon Kontakt zu einer Firma auf, die dann für den Einbau die Verantwortung trägt. Wann genau dies passieren wird, kann der Bürgermeister nicht sagen. Dennoch rechnet er mit einem recht zügigen Handeln.

Bei den Gedankenspielen zum 2020er Haushaltsplan und damit zu künftigen Investitionen sehen die Eichstedter Gemeinderäte noch Bedarf bei der Sanierung von Gemeindestraßen in Eichstedt und den anderen zugehörigen Dörfern. Auf der Wunschliste stehen beispielsweise die Goldbecker Straße in Eichstedt und die Eichstedter Straße in Lindtorf. Allerdings erachtet der Rat die Gewinnung von Fördergeldern für solche Modernisierungen für unverzichtbar. Zu einer möglichen Maßnahme zählt auch ein neuer Regenwasserkanal samt Abwassernetz in Baben, zu der dann der Wasserverband Stendal-Osterburg (WVSO) ins Boot geholt werden müsste. In der Diskussion wurde auch das Dorfgemeinschaftshaus in Rindtorf genannt, das „moderner gemacht werden soll“, wie Karlheinz Schwerin betonte.

Aber auch die Unterhaltung der vorhandenen Räumlichkeiten, wie die Dorfgemeinschaftshäuser oder die von den Tischtennisspielern, Gymnastikdamen und den Kindern der Kita „Villa Kunterbunt“ genutzten Sporthalle in Eichstedt, wird wieder einiges an Kosten nach sich ziehen. Wie viel finanzielle Mittel die Gemeinde für investive Vorhaben im kommenden Jahr einsetzen kann, möchte der Bürgermeister demnächst mit der Kämmerin Dana Hoedt abstimmen. Karlheinz Schwerin möchte ein großes Lob für die stete Unterstützung an die Mitarbeiter der Verwaltung „schicken“.