Rengerslage l Bei der nun mittlerweile siebten Auflage des Kartoffelfestes in Rengerslage wurde ein neuer Besucherrekord verzeichnet. Über 365 Gäste erschienen bei herrlichstem Wetter am Sonntag auf dem Areal, um die zahlreichen Leckereien rund um die Knolle zu probieren.

Dabei reisten einige sogar aus Berlin, Wernigerode oder München an. Für einen Unkostenbeitrag von sechs Euro konnte man nach Herzenslust schlemmen so viel man wollte. Für die Organisation zeigte sich in altbewährter Manier der Kultur- und Sportverein der Altgemeinde Königsmark (KSAK) verantwortlich. „Es waren aber noch viele weitere fleißige Helfer beteiligt“, wie Vorstand Andreas Schulz mitteilte. Schüler der zehnten Klasse von der privaten Stendaler Sekundarschule beteiligten sich mit Grillspezialitäten ebenfalls, um ihre Klassenkasse aufzubessern.

Am großen Büffet hatten die Festbesucher die Qual der Wahl zwischen Auflauf, Pizza, Salate, Kartoffelrouladen oder Suppen beispielsweise. „Eben alles Tolle aus der Knolle. Erstaunlich was man daraus für vielfältige Gerichte zaubern kann“, wie eine begeisterte Besucherin feststellte. Auch die begehrten Lauchpuffer fanden in diesem Jahr wieder reißenden Absatz. Für lockere Sprüche und gute Laune während des Nachmittags sorgte Heiko Fischer am Mikrofon, der auch die Sieger Helge und Kevin Reichstein in den Kategorien „Kurioseste“ beziehungsweise „schwerste“ Kartoffel kürte. Versteigert wurde auch die letzte Wildschlackwurst von Fred Stoller, die sich ebenfalls stets von großer Beliebtheit bei den Gästen erfreut. Für die musikalische Umrahmung sorgte diesmal die Band „Schwarzbrand“ um Bernhard Sasse.

Austoben konnten sich die Kleinen beim Fußball oder der aufblasbaren Rutsche. Es war wieder ein sehr gelungener Tag. Der ganze Erlös des Festes kommt dem Verein zu Gute, der auch schon die nächsten Termine ins Auge gefasst hat. „Am 30. Oktober ist wieder Halloween und am dritten Adventswochenende unser Weihnachtsmarkt in Königsmark“, wie Andreas Schulz abschließend informierte.

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