Seehausen l Nach 70 Stunden Lehrgangsteilnahme endete der Truppmann-/Truppfrau- Lehrgang in der Feuerwehr Seehausen. Elf Frauen und zwölf Männer erarbeiteten sich an den vergangenen Wochenenden bei den Ausbildern Hartmut Heymann, Peter Brandt, Ralf Näbsch, Enrico Schmidt und Danny Rieger die Grundlagen für den Dienst in einer Feuerwehr. Die gleiche Stundenanzahl steht nun noch in der Standortausbildung an. Nach dem Erwerb von weiteren Qualifikationen, wie beispielsweise Atemschutzgeräteträger, steht einer Ausbildung zum Truppführer nichts im Wege.

Zu den ersten Ausbildern von Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr gehören zweifelsohne der Seehäuser Peter Brandt und der aus Geestgottberg stammende Hartmut Heymann. Letzterer wurde am Sonnabend bei der Beendigung des aktuellen Truppmannlehrganges in Seehausen aus der aktiven Ausbildertätigkeit verabschiedet.

Peter Brandt, mit dem er vor 29 Jahren im Kreis Osterburg zum Kreisausbilder berufen wurde, hielt im Beisein der anderen Ausbilder und Lehrgangsteilnehmer die Laudatio. Hartmut Heymann wurde von ihm als ein aktiver und pflichtbewusster Feuerwehrmann bezeichnet, bei dem beispielsweise der jetzige Verbandsgemeinde-Bürgermeister Rüdiger Kloth sowie der Kreisbrandmeister Ringhard Friedrich ihr Feuerwehrgrundwissen erwarben. Wie viel junge Männer und Frauen von Hartmut Heymann ausgebildet wurden, lässt sich nur noch überschlagen. Dabei kommt man garantiert auf eine Summe im hohen fünfstelligen Bereich.

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Die Ausbildung im damaligen Kreis Osterburg fand in Feldneuendorf statt. Dieses Objekt liegt hinter der Zollbrücke in Richtung Wittenberge an der alten F 189. Damals gab es pro Jahr noch vier bis fünf Lehrgänge mit je 40 bis 50 Teilnehmern. Für das leibliche Wohl sorgte ehrenamtlich seine Frau Ingeborg, mit der er an seinem letzten Ausbildertag auch noch den 40. Hochzeitstag feierte. Neben der Ausbildung der Truppmänner und –frauen bildete der Oberlöschmann Heymann auch Motorkettensägeführer, Maschinisten für Tragkraftspritzen und Atemschutzgeräteträger aus. Nun will der fast 68-jährige etwas ruhiger treten und etwas mehr Zeit für seine Frau haben. Zu seiner Verabschiedung erhoben sich alle 21 Lehrgangsteilnehmer von ihren Plätzen und wünschten ihm für die Zukunft viel Gesundheit und Glück im Kreise seiner Familie.