Seehausen l Der vergangene Sonnabend könnte zu einer Zäsur für das Seehäuser Kürbisfest werden. Einst von den Einzelhändlern Am Markt ins Leben gerufen, um mehr Leben in die Innenstadt zu bringen, zog das Herbstspektakel vor einigen Jahren auf den frisch sanierten Postplatz und bei der 14. Auflage jetzt auf den Caravanplatz am Umfluter, weil der momentane Umleitungsverkehr den Organisatoren ein zu hohes Sicherheitsrisiko war.

Mal 300 Meter, mal 200 Meter weiter. Was für die einen nur ein paar Steinwürfe sind, sind für die Gewerbetreibenden Welten, wie am Sonnabend die schwächelnde Besucherresonanz in den Geschäften zeigte, die extra bis 17 Uhr öffneten, sich traditionell mit Aktionen am Fest beteiligten oder Preise für die Suche nach dem schwersten Kürbis, dem besten Kürbisrezept oder dem schönste Kinderbild gesponsert hatten.

Den Festbesuchern kann man keinen Vorwurf machen. Die vermissten zwar den Sonnenschein, genossen es aber, entspannt, bei trockenem Wetter und erträglichen Temperaturen über das weitläufige Areal am Stadtgraben zu schlendern und knapp 30 Stände vom Profi bis zur Freizeiteinrichtung zu inspizieren. Was so am Postplatz weder für die Markttreibenden noch für die Marktbesucher möglich gewesen wäre, mussten auch Kritiker anerkennen.

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Das Angebot war bunt und passend zum Festanlass. Die kulinarische Versorgung von süß bis deftig ließ kaum Wünsche offen. Was auch für den kulturellen Rahmen galt, für den neben DJ „Kotte“, die Knirpse aus dem Lindenpark und die Seehäuser Oldies zuständig waren.

Unterhaltsam waren auch die Wettbewerbe am Rande, wobei beim größten Kürbis die Überraschung ausblieb. Die Klädener Familie Schwellnus spielt in einer anderen Liga.