Seehausen l Schließlich ist die Tombola schon seit vielen Jahren Bestandteil des Weihnachtsbaum-Verbrennens in Seehausen. Christine Hamann, Michaela Friedrich und Sabine Wittig hatten keine Probleme, die Lose an die Besucher zu bringen. 800 an der Zahl! Aber auch an Preisen hatten sich die Organisatoren, die Mitglieder des Fördervereins der Seehäuser Feuerwehr, gut eingedeckt. Als Hauptpreis wartete eine Holzbank. Und nebenbei noch 199 andere Gewinne. „Dafür möchten wir uns bei allen Sponsoren bedanken“, betonte Fördervereins-Vorsitzender Willi Hamann, der sich über unterhaltsame Stunden am Sonnabend auf dem Wehr-Domizil freute. Zumal im Vorjahr die Veranstaltung aufgrund der damals noch nicht abgenommenen Baumaßnahme (neues Pflaster) ausfallen musste. Übrigens ging die schöne Holzbank als Hauptpreis nach Krüden.

Die Kameraden der Feuerwehr um Chef Enrico Schmidt brachten an drei Tagen die aus den Haushalten Seehausens stammenden ausgedienten Tannenbäume auf das Areal. Sie schätzten die Anzahl auf rund 200, 250. In der großen Feuerschale loderten dann ab circa 16 Uhr die Überbleibsel der Weihnachtszeit. Die von dort aus abgehende Wärme spürte selbst DJ Micha, der auf einem auf dem Gelände stehenden großen Wagen für die richtige Musik sorgte – „Querbeet“ kündigte er an. Und so drangen Schlager, 90er Jahre-Hits oder Partykracher aus der NDW-Ära aus den Boxen. Mit der Zeit füllte sich der Platz gut, die Gäste, darunter auch Seehausens Bürgermeister Detlef Neumann mit Gattin, stärkten sich zur Abendzeit mit einer deftigen Bratwurst oder mit Rauchwurst, zu der Grünkohl serviert wurde. „Das läuft sehr gut“, meinte Wehrleiter Enrico Schmidt, der an einem Stand mithalf.

Natürlich war auch der Glühwein beliebt. „Der mit Schuss geht am besten“, verrieten Nadine Näbsch und Ivonne Horak, die eine Bude „übernahmen“ und mit dem Ausschenken gut zu tun hatten. Der Abend verlief nach den Wünschen der Organisatoren. „Die Stimmung war sehr gut, es hat Spaß gemacht“, zog der Fördervereins-Vorsitzende ein positives Resümee. Rund 40 Mitglieder der Seehäuser Brandbekämpfer plus einige Fördervereinsmitglieder, die nicht der freiwilligen Feuerwehr angehören, mischten am Sonnabend mit. Für die Unterstützung möchte sich Willi Hamann ebenfalls bedanken. Am nächsten Tag fanden sich erneut viele ein, um das Gelände an der Otto-Nuschke-Straße aufzuräumen.

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