Osterburg l Das Gesundheitssystem ist auch während der Coronavirus-Pandemie unbedingt auf Blutspenden angewiesen. Denn ohne Blutspenden kann die Versorgung von Kranken und Verletzten nicht gesichert werden. Es gibt keine künstliche Alternative zu Blutspenden.

Dementsprechend stellte der DRK-Kreisverband „Östliche Altmark“ am Dienstag in der Kindertagesstätte „Sonnenschein“ wieder eine Blutspende auf die Beine. Ein Team mit zwei Ärzten und acht Mitarbeitern war dazu wieder aus Dessau angereist. Das Team der Einrichtung um Karola Lashagen hatte wieder alles gut und liebevoll vorbereitet. Da ziehen alle mit, so die Leiterin und das nun schon seit 30 Jahren. Ein Jubiläum, auf das die Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte stolz seien können. In den Anfangsjahren waren es vier Blutspendetermine im Jahr, inzwischen wird sogar fünf Mal im Jahr zur Spende aufgerufen. Im Durchschnitt sind es auch immer über 100 Frauen und Männer die zur Blutspende in die Einrichtung kommen. Man kennt sich inzwischen, macht seine Späße und freut sich den einen oder anderen mal wieder zu sehen.

Dass es in Lockdown-Zeiten schwieriger wird, war eigentlich allen klar, dennoch waren es am Dienstag 89 Frauen und Männer, die zur Blutspende kamen. Es hätten einige mehr sein können, so Karola Lashagen aber in diesen schlimmen Zeiten kann man auch mit diesem Ergebnis zufrieden sein. Das nächste Mal wird dann im April eingeladen, verbunden mit der Hoffnung, dass es dann wieder bessere Voraussetzungen geben werde.

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