Flessau l Zwischen der Landesstraße von Flessau nach Osterburg und dem gut ausgebauten Wirtschaftsweg von Rossau zur Schliecksdorfer Kreuzung faktisch eingeklemmt, kommt der von Flessau nach Schliecksdorf führenden Fahrbahn schon seit Jahren der Status eines Sorgenkindes zu. Ursprünglich Kreis- und später zur Gemeindestraße umgewidmet, ziehen sich ungezählte Risse über die Fahrbahn, tun sich Schlaglöcher auf. Verblasste Verkehrsschilder komplettieren das desolate Bild einer stiefmütterlich behandelten Verbindung. Dass an der maroden Gemeindestraße Handlungsbedarf besteht, um die Fahrbahn zwischen Flessau und Schliecksdorfer Kreuzung wieder einigermaßen für den Verkehr zu ertüchtigen, daran besteht auch in der Osterburger Verwaltung kein Zweifel. „Wir werden Reparaturarbeiten vornehmen lassen“, kündigte Bauamtsleiter Matthias Köberle an. Sobald wie die Witterung es zulasse, sollen diese Maßnahmen in die Tat umgesetzt werden, sicherte er zu.

Allerdings herrscht auch Klarheit darüber, dass die marode Straße längst eine grundlegende Erneuerung nötig hätte. Das wäre eine Millioneninvestition, glaubt Köberle. Was da genau auf die Einheitsgemeinde zukommen würde, will die Kommune ermitteln lassen und das Vorhaben auf der Investitions-Prioritätenliste platzieren. Ohne eine erhebliche Förderung wäre die grundhafte Erneuerung der Straße aber wohl eher illusorisch, deutete er an. Köberle blickt in diesem Zusammenhang auf die Nordverlängerung der A 14. Weil die Verwirklichung der Trassenabschnitte Stendal-Osterburg und Osterburg-Seehausen Nord auch Anpassungen an das angrenzende Straßennetz nach sich ziehen dürfte, sei auszuloten, ob sich unter diesem Aspekt Fördergelder für die Straße von Flessau zur Schliecksdorfer Kreuzung erschließen, machte der Bauamtsleiter der Einheitsgemeinde abschließend deutlich.