Klein Schwechten l Bereits zum achten Mal lud der Reit- und Fahrverein Klein Schwechten am Tag der deutschen Einheit zu einem Trainingstag auf das Areal am Sportplatz ein. Bei 175 Nennungen gingen 107 Reiter an den Start. „Ein positives Ergebnis. Wir sind zufrieden“, teilte der Vereinsvorsitzende Falko Kettler mit. Trotz herbstlichen Wetters schauten auch viele Pferdenarren aus Nah und Fern den Protagonisten zu. In den Disziplinen Dressur, einfacher Reiterwettbewerb oder Stilspringen konnten die Teilnehmer unter wettbewerbsähnlichen Bedingungen schauen, wie ihr momentaner Leistungsstand ist. „Dieser Tag soll eine Plattform zum Üben sein. Er soll Stärken und Schwächen aufzeigen, sowie ein Ranführen zum Turniersport sein,“ wie Kettler erklärte.

Dabei werde etwa auf den Stil geachtet, darauf, wie Reiter und Pferd miteinander harmonieren, wie die Zeiten sind, überhaupt darauf, wie es um die Rittigkeit des Tieres bestellt ist. Ratschläge für Erfahrene und Unerfahrene hat der Fleetmarker Erwin Köhnke immer im Gepäck. Der Pferdeexperte fungierte auch in diesem Jahr als Sprecher und Jurymitglied. Unterstützung bei der Bewertung bekam er dabei von Andrea Klotzsche, Jürgen Düwert und Sonja Theuerkauf.

Die Mitglieder des über 80 Jahre alten Traditionsvereins haben zwei Tage zum Aufbau benötigt. Helfende Hände aus den eigenen Reihen sorgten auch für Kaffee und Kuchen. „Großer Dank geht darüberhinaus natürlich auch an all unsere Sponsoren“, wie Kettler abschließend erwähnte. Das herbstliche Wetter am Mittwoch war nicht immer ideal. „Gerade der Wind ist für Ross und Reiter schon etwas problematisch“, so Falko Kettler. „Aber das ist dann halt auch learning by doing unter realen Bedingungen.“ Da werde der Umgang zwischen Mensch und Pferd sicherer. „Also auch ein ganz positiver Nebeneffekt.“

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