Gladigau l Mussten die Gastgeber vom Sportverein Blau-Weiß im Vorjahr einen Rekordansturm von 53 Teilnehmern bewältigen, kehrte die Beteiligung an den Skat-, Rommee- und Schafskopfmeisterschaften am Sonnabend in die gewohnten Bahnen zurück. Insgesamt 43 Kartenfreunde zählte Anke Reisener kurz nach 13 Uhr im „Dörpschen Krug“. „Das ist eine ordentliche Resonanz“, freute sich die Gladigauerin, bei der die organisatorischen Fäden zusammenliefen.

Zumal das Kräftemessen am Kartentisch nicht ohne Konkurrenz war, zeitgleich wurde in Zießau die zweite Arend­seer Stadtmeisterschaft im Skat ausgetragen. Nichtsdestotrotz zog auch die mindestens 35. Auflage des Gladigauer Traditionsturniers (seit 1984 wird genau Buch geführt) Kartenfreunde aus Osterburg, Hagenau oder Flessau in das Höhe-Dorf, sogar ein Berliner mischte mit. Mit 28 Spielern (darunter eine Frau) kämpfte das Gros der Teilnehmer um die Skatkrone, elf Kartenfreunde (darunter ein Mann) nahmen an zwei Rommeetischen Platz. Beim Schafskopf machte schließlich ein Quartett den Sieger unter sich aus.

Nach dem mehrere Stunden währenden Kartenspiel durfte sich diesmal Torsten Dahms über den Titel des Schafskopf-Vereinsmeisters freuen. Den zweiten Platz belegte Winfried Holz, den dritten Platz erspielte sich Ulrich Schröder. Beim Skat siegte Rene Pajewski vor Reinhard Müller und Hansjoachim Henning. Das Rommeeturnier entschied schließlich Doreen Rohbeck für sich, auf den weiteren Plätzen folgten Silke Dirk und Elke Fuhrmann. Wie in Gladigau üblich, fuhren die Turnierteilnehmer am Abend nicht mit leeren Händen nach Hause. Für sie standen Preise bereit, um die sich der Verein auch mit Unterstützung durch Sponsoren gekümmert hatte.

Bilder