Rochau l Was machen Karnevalisten außerhalb der fünften Jahreszeit? Klar - sie treffen sich regelmäßig, um das neue Programm einzustudieren. Auch die Akteure der Rochauer Carnevalsgemeinschaft (RCG) sind mit vielen neuen Ideen dabei, Tänze, Büttenreden und Sketche für den Auftakt im November auf die Beine zu stellen und zu proben. Angesichts der Corona-Beschränkungen sei allerdings noch nicht endgültig geklärt, wie der Startschuss der neuen Karnevalssaison ausfallen wird.

Auch wenn der Auftakt mit einem Auftritt in der Halle noch offen ist, hat der Präsident für die Karnevalsfans eine positive Nachricht parat: „Am 14. November möchten wir gern unser treues Publikum mit einem tollen Programm begrüßen“, betont Frank Bräuer. Zwar könne er noch nichts Konkretes mitteilen, aber eins stehe fest: „Wir lassen uns etwas Besonderes einfallen.“

Gute Erinnerungen an die 55. Session

Die Rochauer Karnevalisten mussten bereits ihr Oktober-Fest absagen. „Die strengen Maßnahmen gegen die Bekämpfung des Coronavirus zwingen uns dazu“, sagte RCG-Präsident Frank Bräuer. Die Narren möchten auf keinen Fall, dass die Partys in der Mehrzweckhalle im November und dann später im Januar und Februar ausfallen. Aber die aktuelle Situation sei schwierig einzuschätzen. „Keiner weiß, ob wir unser treues Publikum empfangen dürfen“, so Bräuer, der weiß, dass die Gruppen bereits ihre Tänze und die Sänger ihre Texte ausgewählt haben und proben.

Die RCG-Mannschaft freut sich bereits auf die am 11.11. beginnende fünfte Jahreszeit, die in Rochau gleichbedeutend mit der 56. Session ist. An die 55. haben die Akteure gute Erinnerungen, organisierten sie doch im November 2019 die große Altmark-Gala, an der viele Karnevalsvereine aus der Umgebung mitwirkten. Zusätzlich eroberten die Karnevalisten mehrmals bei Abend- und Nachmittagsveranstaltungen die Mehrzweckhalle.

Das wäre auch ihr Wunsch für die neue Session. Möglichst oft solle in der Halle der Schlachtruf „Rochau - es lacht“ erklingen.