Osterburg l Ursprünglich wollte die Einheitsgemeinde schon 2018 loslegen, zwei Jahre später wird es wohl tatsächlich ernst. Das bestätigte Bauamtsleiter Matthias Köberle auf Nachfrage. Ganz konkret hat die Kommune einen Abschnitt im Blick, der von der Kreuzung Stendaler Straße/Mühlenstraße bis wenige Meter hinter der Einmündung des Geschwister-Scholl-Weges reicht.

Bei der Finanzierung des Ausbauprojekts will die Einheitsgemeinde auf Mittel aus der Städtebauförderung zurückgreifen, das zukünftige Aussehen des Teilstückes wird jetzt von den Stadtpolitikern diskutiert. Am kommenden Montag befasse sich der Bauausschuss so mit der Oberflächengestaltung der Fahrbahn, kündigte Köberle an. Nach Angaben des Bauamtsleiters soll das Vorhaben Ende des Jahres öffentlich ausgeschrieben werden, im Frühjahr 2020 könnten die Arbeiten dann starten. An einem Projekt, das mit Blick auf das Altneubaugebiet nur als Auftakt zu verstehen ist. Nach einem von Stadtplaner Henri Gnauert erstellten „Leitfaden“ soll das gesamte Quartier in den kommenden Jahren Stück für Stück erneuert werden. Danach stehen faktisch sämtliche Fahrbahnen, Gehwege und Freiflächen vor einer Neugestaltung. Um alle Maßnahmen abzuarbeiten, veranschlagt das Osterburger Rathaus einen Zeitraum von 15 Jahren und einen Finanzbedarf von geschätzt vier Millionen Euro.