Beuster l Aber der kulturelle Part ist natürlich eine wichtige Säule der Arbeit der Fördervereinsmitglieder. Vorsitzender Volker Stephan resümierte bei der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend über das Vorjahr und konnte eine stattliche Anzahl von 85 Gäste nennen, die durchschnittlich die neun Konzerte und drei Ausstellungen in der St. Nikolaus-Kirche in Beuster besuchten. Stephan erinnerte im Gemeindehaus vor seinen Mitstreitern unter anderem an das Rossini-Quartett, das anlässlich des Stiftungsfestes auftrat, aber auch an „Nobiles“ aus Leipzig sowie an andere Künstler, die für Gastspiele an der Elbe sorgten.

Damit Beuster auch weiterhin ein „kulturelles Zentrum im ländlichen Raum“ bleibt, wurden für dieses Jahr wieder viele Musiker und Künstler engagiert. In diesem Zusammenhang bedankte sich der Fördervereinschef für die finanzielle Unterstützung, die beispielsweise der Landkreis (Altmärkisches Musikfest) oder die Bürgerstiftung Stendal zur Verfügung stellen. Bestandteil der Versammlung war auch die Vorstandswahl: Volker Stephan, seit 2001 im Amt, erhielt wie die anderen Mitglieder aus dem Gremium das Vertrauen für die kommenden vier Jahre.

An Aufgaben mangelt es keineswegs. Die Sanierungsarbeiten am südlichen Seitenschiff, wo unter anderem die marode Decke zu wechseln ist, wollten die Förderer zusammen mit der Kirchengemeinde vorantreiben. Allerdings ist der über das Programm Leader gestellte Förderantrag noch nicht bewilligt. „Das ist natürlich unbefriedigend“, sagt Stephan. Trotzdem sei er zuversichtlich, dass es in dem Jahr losgehen kann. Aber auch zuletzt gab es auf dem Areal der Stiftungskirche, die als eine der ältesten Backsteinbauten der Altmark zählt, einige Verbesserungen, die der Förderverein initiierte. So konnte die Beleuchtung der Wege mit dezenten Leuchten aus eigenen Mitteln realisiert werden. Rund 15 000 Euro kostete dieses Vorhaben. Und seit dem Weihnachtskonzert ist St. Nikolaus im Besitz einer neuen und modernen Beschallungsanlage.

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