Erxleben l Mit einer Schweigeminute für ihren 2017 verstorbenen Kameraden Martin Gose stiegen die Erxlebener Brandbekämpfer am Freitagabend in den offiziellen Teil ihrer Jahreshauptversammlung ein. Wehrleiter Ronald Schultze zog anschließend Bilanz über ein „glücklicherweise an Einsätzen eher ruhiges Jahr“. Am 8. August rückten Erxlebener Einsatzkräfte zu einem Stoppelfeldbrand bei Düsedau aus, am 5. Oktober waren die Feuerwehrleute dreimal gefordert, Schäden zu beseitigen, die das Sturmtief „Xavier“ in der Region verursacht hatte. Abseits dieser vier Einsätze absolvierten die Erxlebener Kameraden Ausbildungen, mischten auf Festen im eigenen Dorf, in Meseberg, Königsmark und Polkau bei Wettkämpfen mit und pflegten die freundschaftlichen Beziehungen zur Feuerwehr Wolthausen.

Wie Ronald Schultze vor seinen Kameraden, Einheitsgemeinde-Bürgermeister Nico Schulz, Einheitsgemeinde-Wehrleiter Sven Engel und Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Ahrend darlegte, zählt die Erxlebener Wehr aktuell 32 Brandbekämpfer, „die Mehrheit gehört aber bereits der Alters- und Ehrenabteilung an.“ Mehrere ihrer Mitglieder durften sich am Freitagabend über ganz besondere Auszeichnungen freuen. Hellmut Lühe wurde für 70-jährige Mitgliedschaft in der Wehr geehrt, Jürgen Bethge gehört seit 60 Jahren zu den Brandbekämpfern. Reinhard Urbschat ist seit 40 Jahren in der Wehr. Er wird seine Ehrung zu einem späteren Zeitpunkt entgegennehmen, weil er bei der Jahreshauptversammlung nicht dabei sein konnte. Anschließend beförderte Einheitsgemeinde-Bürgermeister Nico Schulz Gabi Heiland zur Feuerwehrfrau und Nils Müssig zum Feuerwehrmann, bevor sich alle Blicke noch einmal auf den Wehrleiter richteten. Ronald Schultze nahm am Freitagabend seine Beförderung zum Brandmeister entgegen.