Arneburg l Die Mitarbeiterinnen des Arneburger Tourismusbüros haben die Kunst- und Kulturscheune bereits weihnachtlich geschmückt. Der Ort wird zum Weihnachtsmarkt am Sonnabend, 7. Dezember, in das Geschehen eingebunden. „Das wird schön“, ist sich Tourismusbüro-Leiterin Evelyn Jordan sicher, die zusammen mit Petra Jamborek und Praktikant Philipp Wolff der Kunst- und Kulturscheune in dieser Woche mit vielen Details ein anderes Aussehen verpassten.

Erstmals findet der traditionelle Weihnachtsmarkt auf dem Innenhof des Rathauses statt. Der Vorteil liegt auf der Hand: „Wir haben Möglichkeiten, hier trocken zu sitzen“, betont Kulturausschuss-Vorsitzender Carsten Sommer. Neben den Räumen des Rathauses ist es vor allem die zum Hof gehörende Kunst- und Kulturscheune mit ihrer Bühne, die für den Wechsel des Markt-Ortes ausschlaggebend waren. Das „Dach über dem Kopf“ sorge nicht nur für einen wetter-unabhängigen Ort, sondern auch für Sitzplätze. Auf diesen könnten dann beispielsweise interessierte Senioren das Programm verfolgen.

Zunächst wollen die Sängerinnen und Sänger des Arneburger Heimatchores die Besucher in der Arneburger Kirche unterhalten. Ab 14 Uhr bringen sie Adventslieder zu Gehör. Unterstützung erhält der Gastgeber vom Gemischten Chor aus Werben. Das weitere Geschehen spielt sich dann auf dem Innenhof inklusive Scheune ab, wo Bürgermeister Lothar Riedinger ab 15 Uhr möglichst viele Gäste begrüßen möchte. Die Mädchen und Jungen der Arneburger Grundschule fiebern bereits ihrem Auftritt entgegen, sie präsentieren sich auf der Bühne der Kunst- und Kulturscheune. Auch der Heimatchor tritt noch einmal in Erscheinung, um vorweihnachtliche Stimmung zu verbreiten. Gegen 15.45 Uhr können die Kinder helfen, „die gestohlenen Weihnachtsgeschenke“, so der Name eines vom „Puppenkoffer“ aus Jessen inszenierten Stücks, zu finden. Und für 16.30 Uhr hat sich ein besonderer Gast angesagt: Knecht Ruprecht hat versprochen, in Arneburg vorbeizuschauen.

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Da der Weihnachtsmann nur auf Kurzbesuch ist, wird es beim Weihnachtsmarkt möglich sein, die Post mit den Wünschen in einen dafür vorgesehenen Kasten zu werfen. Diese geht dann nach Himmelpforten. „Die Briefmarken gibt es auch bei uns“, sagt Evelyn Jordan. Mehrere Stände werden am 7. Dezember auf dem Rathaus-Innenhof ihre Waren anbieten. Beispielsweise Kunsthandwerkliches, Holzprodukte, Honig und anderes mehr. Eine Schulklasse hat mehrere Kuchen im Angebot. Der Förderverein der freiwilligen Feuerwehr unterstützt ebenfalls das Marktgeschehen und sorgt für Suppen und Deftiges. Das beim Nachwuchs beliebte Stockbrot gibt es auch. In einem beheizten Raum können die Kinder basteln, für Kinderschminken wird ebenfalls gesorgt sein.

Die Verantwortlichen hoffen, mit dem neuen Veranstaltungsort den Geschmack der Arneburger und Gäste zu treffen. „Es ist ein Versuch“, sagt Carsten Sommer, der das Areal mit der Kunst- und Kulturscheune als ideal einschätzt. Viele Jahre ging der Budenzauber auf dem Alten Markt der Elbestadt über die Bühne.