Osterburg l Macht der bei Storbeck gelegene Windpark als designierter Standort für ein Radar-Pilotprojekt Schlagzeilen, das Vögel vor den Stromerzeugern warnen soll, hofft Osterburgs Bürgermeister Nico Schulz für den 20. Februar auf eine ganz andere Nachricht. Nachdem „alle rechtlichen Hürden genommen wurden“, so Schulz, steht der Errichtung von drei weiteren Anlagen mit der Bundesnetzagentur nur noch eine Barriere im Weg. Die Behörde vergibt am 20. Februar per Ausschreibung die freien Kapazitäten auf dem Sektor der Windenergie.

Nachdem die Planspiele für den Storbecker Windpark bei einer Vergaberunde Anfang November 2018 nicht berücksichtigt wurde, „hoffe ich, dass wir diesmal den Zuschlag erhalten.“, äußerte der Osterburger Bürgermeister. Bleibe das eigene Projekt wieder außen vor, sei auch dies „angesichts der doch recht häufigen Vergabetermine noch kein Grund zur Sorge. Dann bewerben wir uns in der nächsten Runde erneut“, bekräftigte Nico Schulz. Klar sei zudem: Berücksichtig die Bundesnetzagentur bei der Vergabe der Kapazitäten die bei Storbeck geplanten Anlagen, nimmt das Projekt umgehend Fahrt auf. „Denn die Planungen sind längst fertig“, hofft Schulz darauf, dass in diesem Jahr gebaut wird.

Für Osterburgs Bürgermeister ist die Egänzung der im Dreieck zwischen Storbeck, Klein Ballerstedt und Osterburger Stadtrandsiedlung stehenden neun Anlagen um drei weitere Stromerzeuger ein ganz besonderes Projekt. Denn an zwei der Windräder wird sich die Einheitsgemeinde finanziell beteiligen. Schließlich sollen die Anlagen nach ihrer Fertigstellung neben Steuer- und Pachteinnahmen per Energieerzeugung Energieerzeugung Geld in die Stadtkasse spülen. Gleiches gilt nach wie vor für private Haushalte. Denn Nico Schulz stellte in diesem Zusammenhang erneut klar, „dass wir weiterhin das Ziel verfolgen, Einwohnern die Möglichkeit zur Beteiligung einzuräumen und ihnen dafür einen guten, festen Zinssatz anzubieten.“