Salzwedel (me) l Die Mitglieder des Kreisausschusses haben gestern Abend einstimmig den Entwurf einer Resolution zur Schulsozialarbeit gebilligt. Das Papier mit dem Titel „Schulsozialarbeit muss an allen Schulen des Altmarkkreises fortgeführt und dauerhaft gesichert werden“ war vom Bildungsausschuss des Kreistages initiiert worden. Adressat ist das Kultusministerium des Landes. Hintergrund ist, dass nicht alle Bildungseinrichtungen im Kreis im Förderprogramm „Schulerfolg sichern“ aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) berücksichtigt wurden. Der Kreis hatte flächendeckend für alle Schulformen Schulsozialarbeit beantragt.

Letztendlich entfiel auf die westliche Altmark die geringste Anzahl positiver Bewillungen für Grundschulen und Gymnasien. Nur fünf Grundschulen im Altmarkkreis profitieren, vier davon befinden sich in der Einheitsgemeinde Salzwedel. Somit konzentriere sich die Schulsozialarbeit an Grundschulen hauptsächlich auf den Norden des Kreises. Gymnasien sind gar nicht berücksichtigt worden. Vor allem vor dem Hintergrund der Integration ausländischer Schüler und der Inklusion seien sozialpädagogische Hilfestellungen im Schulalltag unverzichtbar – „Tendenz stark steigend“, heißt es in der Resolution. Deshalb wird eine dauerhafte, vom Land finanzierte, flächendeckende Schulsozialarbeit gefordert.