Salzwedel l Tänze der wilhelminischen Zeit, wie Polka, Rheinländer, Galopp, Volkstänze aus der Altmark, Serbien und Slowenien bis hin zu ultramodernem Hip-Hop zeigten am Sonnabend zwölf Tanzensembles auf der Bühne im Burggarten. Zum 40. Geburtstag der Tanzgruppe Fitschebeen waren auch Tänzer aus Serbien und Slowenien angereist. Im Folklorebereich waren natürlich auch die Salzwedeler Deelenpetter dabei.

Rund 700 Zuschauer

Für Spaß sorgten die Salonlöwen und ihre Hupfdohlen aus Bad Bevensen und auch die Jugend war mit Gruppen verschiedenen Alters gut vertreten. Rund 700 Zuschauer verfolgten die Auftritte und feierten am Abend mit dem Team von Fitschebeen zu Live-Musik von Nobody Knows und später auch Disko-Klängen die große Geburtstagsparty.

Zu diesem Zeitpunkt war von Vereinschef Steffen Bauer und Tanzlehrer Thomas Ansgar Müller die Anspannung abgefallen. Das Tanzfest lief wie am Schnürchen. Von allen gab es großes Lob für die gute Organisation. Den Gästen aus Serbien und Slowenien bereitete es ebenfalls sichtlich Freude. Während zur Gruppe Triglav aus dem slowenischen Srednja vas v Bohinju bereits eine längere Freundschaft besteht, ist der Kontakt zu den serbischen Tänzern und Musikern von Svetozar Markovic noch frisch. „Wir haben sie auf einem Tanzfestival kennengelernt“, erzählte Müller. Was ihn beeindruckt: „Sie haben 520 Mitglieder in allen Altersgruppen.“ Die Salzwedeler Volkstanzgruppen plagt hingegen Nachwuchsmangel. „Wir müssen die Jungen davon überzeugen, dass Volkstanz richtig Spaß macht und wir eine prima Truppe sind“, sagte Steffen Bauer.

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Glückwünsche und Geschenke

Zum Geburtstag gab es auch Glückwünsche und Geschenke. So von Bürgermeisterín Sabine Blümel, die sich freut, „dass Fitschbeen den Namen Salzwedel hinaus in die weite Welt trägt und in den 40 Jahren viel Engagement gezeigt hat.“ „Ich bin sehr stolz auf diese Gruppe“, betonte sie.

„Fitschebeen ist in den vier Jahrzehnten zu einem wichtigen Bestandteil der Kulturszene Salzwedels und des Landkreises geworden. Über 1100 Auftritte sprechen für sich“, sagte Landrat Michael Ziche als Schirmherr des Festes.