Salzwedel l In Sachen Vorbereitung und Umsetzung haben die rund 200 Mitarbeiter, die in 13 Arbeitsbereichen tätig sind, schon einiges an Erfahrungen gesammelt. Denn in 28 Jahren hatten sie immer wieder Ideen, um das Angebot besser zu machen. Zur blanken Routine ist der Markt, der am Sonnabend stattfand, dennoch nicht geworden.

„Insbesondere in der Vorbereitungszeit ist die Anspannung bei allen groß“, berichtete Fertigungsleiter Andre Gromeier. Immerhin galt es, allein 450 Gestecke und Kirchenkränze zu fertigen. Die Küche musste ihre Gerichte planen. Chor und die CJD-Band „BÄND“ übten ein buntes Programm ein, und die Mitarbeiter richteten die Räume her.

Mitarbeiter genießen Wertschätzung

Doch als sich pünktlich um 10 Uhr die Türen zum Jugenddorf öffneten, zeigte sich: Die Mühen hatten sich gelohnt. Einmal mehr strömten zahlreiche Gäste in das Haus, um hier einige schöne Stunden zu verbringen.

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„Dieser Zuspruch lässt den Adventsbasar für unsere Mitarbeiter zu etwas besonderem werden. Sie erfahren so eine große Wertschätzung für ihre Arbeit“, erläuterte Gromeier.

Bienenrahmen sind gefragt

Zu den Beschäftigten, die an diesem Sonnabend stolz ihre Produkte vorstellten, gehörten Thomas Bellmann und Sven Pyrtsch. Beide sind unter Anleitung von Tischlermeister Thomas Noack in der Holzverarbeitung tätig. Gemeinsam mit ihren Kollegen fertigen sie pro Jahr bis zu 45.000 Bienenrahmen an. Diese sind bei Imkern in ganz Deutschland und sogar in Dänemark äußerst gefragt. Der Grund ist einleuchtend: Die in solider Handarbeit gefertigten Rahmen sind zwar etwas teurer als vergleichbare Industrieware, dafür aber deutlich langlebiger. Das wissen die Imker zu schätzen.

Zu schätzen weiß auch Sandra Bock die Qualität der Arbeit der CJD-Mitarbeiter. Seit 28 Jahren holt sich die Altmärkerin hier ihr Adventsgesteck. „Das gehört einfach dazu“, versicherte die Besucherin.