Salzwedel (vs) l Eine Frau aus dem Altmarkkreis wurde positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet, teilte der Altmarkkreis Salzwedel am Sonntag (16. August) mit. Damit gibt es den 38. bestätigten Fall in der Region.

Geringe Symptome

Die Reiserückkehrerin aus Österreich zeige geringe Symptome, heißt es in der Pressemitteilung der Kreisverwaltung. Das Gesundheitsamt habe mehrere Kontaktpersonen ermittelt, die am Montag (17. August) getestet werden sollen. Für die betroffenen Personen wurde Quarantäne angeordnet. Alle weiteren Test am Freitag waren negativ.

 

36 Personen aus dem Altmarkkreis Salzwedel, bei denen das Virus bisher nachgewiesen wurde, haben die Corona-Infektion bereits überwunden und gelten als genesen. Eine Person ist im Zusammenhang mit der COVID-19-Infektion verstorben. Die aktuellen Zahlen zu den Quarantänefällen und Reiserückkehrern will die Verwaltung im Laufe des Montags aktualisieren.

Hinweise für Reiserückkehrer

Zur Testung von Reiserückkehrern heißt es in der Mitteilung weiter: "Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten müssen sich ab dem 8. August 2020 vor oder nach ihrer Ankunft in Deutschland verpflichtend auf das Virus testen lassen, so die aktuellen Festlegungen des Bundesgesundheitsministeriums. Entweder bringen Reiserückkehrer ein negatives Testergebnis mit oder lassen innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise in Deutschlandeinen einen Corona-Abstrich durchführen. Dieser Abstrich kann sowohl beim Hausarzt als auch im Fieberzentrum in Salzwedel vorgenommen werden. Für das Fieberzentrum ist eine Terminvereinbarung notwendig, Telefon 03901/840791. Zum Abstrich selbst ist neben der Krankenkassenkarte auch ein Nachweis des Auslandsaufenthaltes mitzubringen."

„Um schnell Gewissheit zu haben, ob man sich infiziert hat oder nicht, sollten alle Reiserückkehrer die kostenlosen Tests bei der Heimreise in Anspruch nehmen“, empfiehlt Landrat Michael Ziche. „Solange kein Negativ-Tests vorliegen, gilt weiterhin für alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten die 14-tägige Quarantänepflicht“, so der Kreischef.