Salzwedel (ao/ds/ew) l Wie das Gesundheitsamt des Altmarkkreises Salzwedel am Dienstag (12. Januar) mitteilte, wurden drei weitere Todesfälle gemeldet. Die Männer und Frauen im Alter zwischen 60 und 84 Jahren, bei denen zuvor eine SARS-CoV-2-Infektion nachgewiesen wurde, stammen aus den Bereichen Salzwedel, Klötze und der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf.

Inzidenzwert kurz vor der Marke 200

Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle im Altmarkkreis Salzwedel seit Beginn der Pandemie auf 32 Personen. Zudem meldete die Kreisverwaltung 18 weitere Corona-Neuinfektionen in der Region. Aktuell sind damit 182 Personen aktiv infiziert.

Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt nun bei 199,58 (Stand: 12. Januar) und damit im nahen Grenzbereich zum Wert 200, mit dem, sollte er fünf Tage lang andauern, weitere Verschärfungen der Coronaverordnung drohen. Die Landkreise und kreisfreien Städte sind in diesem Fall verpflichtet, den Bewegungsradius jedes einzelnen Einwohners auf 15 Kilometer um die Ortsgrenze einzuschränken. Im Landkreis Stendal gilt dies bereits.

Impfzentrum öffnet in Gardelegen

Unterdessen lief der erste Impftag im Gardelegener Impfzentrum gut an, hieß es vor Ort. Für Dienstag und Mittwoch habe es jeweils 60 Anmeldungen gegeben. Dieselbe Anzahl an Terminen werde fortlaufend auch für die folgenden Wochen für diese beiden Wochentage vergeben. Mehr sei im Moment nicht möglich. „Die Impfstofflieferung bremst uns aus“, brachte es Yves Müller, der Leiter des Impfzentrums, auf den Punkt.

Ansonsten sei man im Impfzentrum selbst materiell und personell gut aufgestellt, so dass mehr Termine möglich wären. Es gebe große Unterstützung von Seiten der Stadt Gardelegen und von der Bundeswehr, von der acht Soldaten vor Ort sind. Sie sollen auch bei administrativen Aufgaben helfen. Denn während die eigentliche Impfung „vom Vorgang her ein Klax ist“, so Müller, koste die Aufklärung der Impfwilligen, die Anamnese, also die Erfragung von medizinisch relevanten Infos, sowie die Dokumentation der Impfung Zeit.

Mehr zum Start im Impfzentrum sowie den Problemen bei der Terminanmeldung lesen Sie am Mittwoch (13. Januar) in den gedruckten Ausgaben der Volksstimme im Altmarkkreis und natürlich auch im E-Paper.