Arendsee l Am Mittwochabend gegen 19 Uhr fand ein Zeuge (58) am nördlichen Ende des Arendseer Strandbades im zurzeit bestehenden Niedrigwasser einen 25 Zentimeter langen, stark verrotteten Gegenstand. Es handelte sich dabei augenscheinlich um Kriegsmunition, informierte gestern die Polizei. Der Mann alarmierte die Geschäftsführung des Strandbades und die Polizei. Das Strandbad wurde sofort evakuiert, zirka 150 Menschen verließen das Gelände. Zur Bergung wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Polizeiinspektion Zentrale Dienste LSA angefordert und zum Einsatz gebracht. Der munitionsähnliche Gegenstand wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst begutachtet, geborgen und zur weiteren Untersuchung zur Dienststelle gebracht.

Nach gegenwärtigem Stand der Ermittlung handelt es sich um Munition aus dem zweiten Weltkrieg. Die Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes schätzten ein, das der Umgang mit der Situation seitens des Finders und Verantwortlichen genau richtig und vorbildlich war.