Kochshow

Fernsehkoch Frank Rosin schwärmt vom Arendsee und dreht am Ufer für seine Sendung

Der Arendsee und das Ausflugslokal Wanderrast stehen demnächst im Mittelpunkt von „Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf!“. Die Sendung wird vermutlich im September zu sehen sein.

Von Christian Ziems
Frank Rosin machte es  sich während einer Drehpause auf einer Bank  nahe der Wanderrast gemütlich.
Frank Rosin machte es sich während einer Drehpause auf einer Bank nahe der Wanderrast gemütlich. Foto: Christian Ziems

Arendsee

„Das ist so schön hier“ – diesen Satz sagt Frank Rosin in einem Handy-Video auf Instagram mehrfach und der Streifen ist derzeit das Gesprächsthema innerhalb der Stadt Arendsee. Der Fernsehkoch hat den Beitrag öffentlich gemacht, er von Einheimischen auf anderen sozialen Medien verteilt. „Bessere Werbung für uns gibt es nicht“, meinte Stadtrat Martin Retzlaff dazu und betonte: Der Beitrag sei bereits über 10.000 Mal angeschaut worden.

Erinnerungen an Filme

Die Volksstimme sprach mit Frank Rosin auf dem Seeweg an der Wanderrast darüber, welche Eindrücke er von der Region über das Video hinaus, in dem es natürlich auch um das Ausflugslokal Wanderrast geht, mitnimmt. Er hob die vorhandene Struktur, zu der viele unbebaute Flächen am Ufer gehören, hervor: „Das sollte so bleiben, wie es ist.“ Der 54-Jährige ist in der Welt herumgekommen, hat unter anderem auf dem Kreuzfahrtsegler Sea Cloud gearbeitet. Was den Arendsee angeht, verwendet er in dem Video folgende Formulierung: „Kennt ihr diese Bilder an Seen aus Filmen, wo man immer sagt: ,Mensch, wo haben die das bloß gedreht, so etwas gibt es doch gar nicht.’ Doch!“ Es folgt ein Schwenk von der Wanderrast auf die Blaue Perle.

Und von diesem Ausblick schwärmte Frank Rosin auch immer wieder. Um die Atmosphäre zu erhalten, rät der Koch vom Massentourismus ab. Es wird für die Sendung „Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf!“ auch in der Wanderrast gedreht. Dies geschieht mit klaren Regeln. So sind unter anderem negative PCR-Tests, die nicht älter als 72 Stunden sein dürfen, sowie Masken und Abstand Pflicht. Natürlich auch für Wanderrast-Betreiber Marcus Hedermann und sein Team. Sie werden von Frank Rosin bei ihrer Arbeit unterstützt und bekommen viele wertvolle Hinweise.

Es wird auch kritisch hinterfragt

Darauf beruht das Konzept der Kabel-Eins-Sendung. Darin geht es aber nicht nur um positive Dinge, Gegebenheiten werden auch kritisch hinterfragt. Alle Details sollen noch nicht verraten werden. Aber Frank Rosin machte bereits seine Meinung zur Entwicklung der Region insgesamt deutlich. Diese könnte in den nächsten Jahrzehnten „erblühen“. Dafür müssten die Verantwortungsträger aber auch klar formulieren, wohin es mit dem Tourismus gehen soll. Und hinsichtlich der Stadtverwaltung hat er ebenfalls klare Ansichten: Diese müsse die heimische Gastronomie mehr fördern. Dazu gehöre, ihnen mögliche Entwicklungschancen auch zu gestatten. Es ist kein Geheimnis: Die Wanderrast war in den vergangenen Jahren mehrfach Diskussionsthema. Öffentlich wurde zum Beispiel über die Parkmöglichkeiten gesprochen. Das Abstellen von Fahrzeugen ist oberhalb der Zuwegung, die mit Pollern versehen wurde, verboten. Diese Entscheidung fand eine Mehrheit in der Kommunalpolitik.

Frank Rosin lernte auch Einheimische kennen. Er lobte ihre Disziplin während der Corona-Pandemie. So darf bekanntlich Essen verkauft, aber nicht an Ort und Stelle verzehrt werden. Trotz der Einschränkungen soll auch die Wanderrast eine Zukunft haben. Dazu möchten Frank Rosin sowie sein Team beitragen.

Wann der Beitrag, in dem es um das Ausflugslokal, aber auch um die Region gehen soll, ausgestrahlt wird, ist noch unklar. Vor Ort war zu erfahren: Im September könnte es so weit sein – im Rahmen der nächsten Staffel „Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf!“.