Salzwedel l „Die Welt hat sich verändert und damit auch wir. Mit unserem Sicherheits- und Hygienekonzept werden wir den offiziellen Vorgaben voll und ganz gerecht“, beschreibt Filmpalastchefin Barbara Bode die momentane Situation mit Blick auf die Corona-Krise. Denn auch in der Hansestadt Salzwedel blieben die Kinosäle in den vergangenen Monaten leer. Deshalb forderte das Coronavirus auch von Filmfans seinen Tribut. Daran konnte nicht einmal Geheimagent James Bond 007 etwas ändern, der auf der Leinwand zwar bereits mehrfach die Welt gerettet hatte, vor dem Virus allerdings kapitulieren musste. Der Start des 25. Abenteuers „Keine Zeit zu sterben“ musste vom 2. April auf den 12. November verschoben werden.

Doch nun, am kommenden Wochenende, flimmern Filme wieder über die Leinwände. „Wir haben für das Start-Wochenende ein buntes Programm aus neuen Filmen und ausgewähltem Repertoire zusammengestellt und hoffen, damit für alle einen passenden Film im Angebot zu haben“, sagt Barbara Bode, die gemeinsam mit ihrem Mann Jürgen den Filmpalast betreibt. 1997 ist das Kino an der Ecke Sankt-Georg-/Ernst-Thälmann-Straße eröffnet worden.

Von Familienfilm bis Action-Movie

Neu im Programm ist der animierte Abenteuer-Familienfilm „Mina und die Traumzauberer“. Um ihrer Stiefschwester eins auszuwischen, manipuliert Mina ihre Träume. Das hat natürlich Konsequenzen. Für Fans abgedrehten Action-Spaßes könnte „Guns Akimbo“ das Richtige sein. Darin wird „Harry-Potter“-Star Daniel Radcliffe unfreiwillig in einen Kampf verwickelt und muss um sein Leben fürchten. Zudem hat der Filmpalast viele Filme im Programm, die bis zur Schließung im März nur kurz zu sehen waren – beispielsweise „Narziss und Goldmund“, „Die Känguru-Chroniken“, „The Gentlemen“, „Der Spion von nebenan“ oder auch „Keine halben Sachen“.

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Trotz aller Freude über die Wiedereröffnung müssen sich Cineasten an das Sicherheits- und Hygienekonzept des Filmpalastes im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie halten. Dazu gehört das Einhalten des Mindestabstandes ebenso wie das Tragen von Masken. Das ist im Foyer und in den Sanitäranlagen notwendig. „Sobald die Besucher im Kinosaal auf ihrem zugewiesenen Platz sitzen, dürfen sie die Maske abnehmen“, erläutert Bode die Vorgaben. Deshalb müsse ausschließlich der Sitzplatz genutzt werden, der auf dem Ticket ausgewiesen ist. Sitzplan und Buchungssystem seien so angepasst worden, dass der geforderte Mindestabstand zu den nächsten Sitzplätzen gewährleistet ist.