Die CDU-Kandidaten zur Stadtratswahl

Peter Fernitz

Dr. Bernd Kwiatkowski

Irina Böder

Thomas Böder

Karl-Heinz Schliekau

Toralf Meyer

Dieter Vollmer

Marco Schulze

Mark Bluhm

Klaus-Dieter Blümler

Burghardt Schulze

Ralf-Ingo Tanke

Lothar Heiser

Ulf Gahrns

Salzwedel l Einer oder zwei Wahlbereiche? Diese Frage sorgte bei der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Salzwedel kurzzeitig für Verunsicherung. Der Verband um den Vorsitzenden Dr. Bernd Kwiatkowski hatte seine Kandidaten für die kommende Stadtratswahl im Vorfeld nämlich auf zwei Listen aufgeteilt. Während sich die Bewerber vorstellten, erkannte Mark Bluhm den Fehler. Kreisvorsitzender Peter Fernitz vergewisserte sich via Telefon und dann setzten die CDUler schnell eine Liste im Reiß-   verschlussverfahren zusammen.

Im Beisein des CDU-Landesvorsitzenden und Landesinnenministers Holger Stahlknecht wählten die Anwesenden dann alle Angetretenen einstimmig mit jeweils 23 Stimmen. Die Liste wird vom Kreisvorsitzenden und bisherigen Vorsitzenden der Stadtratsfraktion, Peter Fernitz, angeführt. Auch der stellvertretende Stadtratsvorsitzende Bernd Kwiatkowski bewirbt sich – nach längerem Überlegen – wieder um ein Stadtratsmandat bei der Wahl am 26. Mai.

Zähe Suche

Fernitz bezeichnete die Suche nach Kandidaten in diesem Jahr als besonders zäh. 14 Bewerber stellen sich nun für die CDU zur Wahl. Bei der vorangegangenen Wahl hatte die Union noch 20 Kandidaten stellen können.

Holger Stahlknecht hatte die Mitglieder des Stadtverbandes zu Beginn der Versammlung auf die Kommunalwahl eingeschworen. Zuhören, zusammenhalten, Zukunft, Zuversicht und Vertrauen nannte der Landesvorsitzende als Schlagworte. Immer wieder verwendete er dabei Beispiele aus dem Sport. Kritik erntete dabei der Osterburger Bürgermeister Nico Schulz, der im Nachgang des Stendaler Wahlskandals nun mit einer eigenen Liste zur Kommunalwahl antritt. „Wer etwas in der Partei verändern will, muss sich Mehrheiten suchen – und das auf dem Spielfeld“, sagte Stahlknecht. Nun habe sich Schulz selbst ins Abseits gestellt.

Gespräche am Grill

Dem Salzwedeler Stadtverband machte der Innenminister dann noch ein Angebot. Unter dem Titel „Grillen mit Stahlknecht“ will der Vorsitzende für eine Wahlkampfveranstaltung nach Salzwedel kommen. Dabei wolle er direkt mit Bürgern ins Gespräch kommen – „bei einer Wurst von einem CDU-Fleischer“. Bernd Kwiatkowski dankte Stahlknecht für die motivierenden Wort. „Du triffst deinen eigenen Stil zwischen Bürgernähe, aber ohne dich anzubiedern“, sagte der Vorsitzende des Stadtverbandes.

Anschließend blickte Peter Fernitz auf die ablaufende Legislaturperiode zurück, die mit der Trennung der CDU-Stadtratsfraktion einen schlechten Start gehabt habe. „Es passte persönlich nicht zusammen“, erklärte Fernitz und betonte aber, dass der Schritt zur Trennung „richtig und wichtig“ gewesen sei. Der Fraktionsvorsitzende berichtete, dass man danach zur Sachpolitik zurückgekehrt sei und hob beispielhaft den Einsatz der Fraktion gegen den Verkauf des Vita-Seniorenzentrums hervor. „Wir haben uns mit allen Mitteln vehement dagegen gewehrt“, sagte Fernitz. Nun hoffe er, „dass wir wieder eine starke Fraktion bekommen“.