Salzwedel/Arendsee l  Im konkreten Fall ist ein 82-Jähriger aus Arendsee um 2000 Euro betrogen worden. Was war geschehen? Der Mann erhielt von einer Frau einen Anruf, die sich als Mitarbeiterin einer Bank ausgab. Sie erklärte ihm, dass ein Konto aufgelöst werden müsse, weil eine Steuerschuld über 2000 Euro vorhanden sei. Der Mann wurde aufgefordert, sein Geld vom Konto abzuheben und die besagte Summe zu überweisen. Damit könne er eine Kontosperrung für die nächsten sechs Monate verhindern. Der Mann nahm die Überweisung vor und sprach am Mittwoch bei seiner Bank vor. Dabei kam der Betrug heraus. Er ließ nun selbst sein Konto sperren und beantragte die Rücküberweisung. „Ob dies so klappen wird, ist uns noch nicht bekannt“, berichtet die Polizei.

Sie rät in solchen Fällen, sich Sicherheit zu verschaffen, bevor Überweisungen getätigt werden. Am besten sei es, sich an einen bekannten Bankmitarbeiter zu wenden. Soll dies telefonisch geschehen, rät die Polizei, nur die bekannte Telefonnummer der Bank zu verwenden und keine andere. In den Fällen, in denen der Anruf außerhalb der Geschäftszeiten erfolgt und dabei auch noch zeitlicher Druck ausgeübt wird, sei ein Betrugsversuch sehr wahrscheinlich.