Salzwedel l Die Wohnungsbaugesellschaft und die Wohnungsbaugenossenschaft sind die mit Abstand größten Vermieter in Salzwedel. Rund 4000 Bürger der Stadt wohnen unter den Dächern dieser beiden Unternehmen. Obwohl natürlich jede der beiden Firmen bemüht ist, Bewohner für ihre eigenen Objekte zu gewinnen, sehen sie sich auch als Partner, die gegenseitig von ihren Erfahrungen profitieren. Ein Beleg dafür ist seit vielen Jahren das beliebte Mieterfest.

Sich treffen, miteinander ins Gespräch kommen und die Unterhaltung genießen steht im Mittelpunkt, sagte Ulrich Meise von der Wohnungsbaugenossenschaft. Diese verfügt aktuell über 1765 Wohnungen mit 1610 Bewohnern beziehungsweise Mitgliedern. Mit dem Projekt im Chüttlitzer Weg 1 b konnte die Genossenschaft in diesem Jahr ein Neubauprojekt mit seniorengerechten Wohnungen abschließen. Aufgewertet werden in den nächsten Monaten die Wohnungen in den Häusern der Thälmannstraße 27 bis 35 durch den Einbau von Fahrstühlen. Daneben läuft das Balkonprogramm im Wohngebiet Uelzener und Brewitzstraße. Noch in diesem Jahr sind dort 60 Balkone vorgesehen.

Christian Märtens von der Wohnungsbaugesellschaft ist mit dem städtischen Unternehmen für 2426 Wohnungen mit 2210 Mietern verantwortlich. Mit dem Neubauprojekt an der Neutorstraße konnte ein großes Vorhaben im März erfolgreich abgeschlossen werden. Aufzüge sind in diesem Jahr für den Friedensring 37 bis 40 geplant.

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Musik, Tanz und Aktioen

Doch am Sonnabend ging es beim Feiern am Kronsberg nicht in erster Linie um Fakten und Zahlen, sondern um Unterhaltung. Und davon gab es vor und im Festzelt jede Menge. Musik, Tanz und Aktionen für die jüngsten Bewohner sorgten für schöne Stunden.

Zu den Gästen, die immer wieder gerne zum Mieterfest kommen, gehörte Christa Nißen. Seit 57 Jahren wohnt sie bei der Wohnungsbaugenossenschaft in der Hoppestraße. „Mit meiner Wohnung bin ich noch immer sehr zufrieden“, versicherte die Seniorin. Das Mieterfest schätzt sie als „beliebten Treffpunkt“. Dem konnten Edelgard und Wolfgang Dahlke nur zustimmen. Das Ehepaar hat zwar bereits 1996 seine Genossenschaftswohnung gegen das eigene Heim getauscht: Die Geselligkeit des Festes möchte es dennoch nicht missen. „Zudem treffen wir unsere ehemaligen Nachbarn immer wieder gerne“, versicherte Edelgard Dahlke.