Salzwedel l Ebenso aufregende wie arbeitsreiche Tage liegen hinter vier Schülern der Salzwedeler Lessing-Ganztagsschule. Begleitet von Lehrerin Birgit Michelfeit und Sozialarbeiterin Irene Barth betreuten Lisa Plönnigs, Ida Marie Lindengrün, Ben Roese und Maximilian Kreft einen Stand auf der „9. Internationalen Schülerfirmenmesse“ in Berlin.

Das Angebot auf dem zwei mal drei Meter großen Tisch konnte sich durchaus sehen lassen. Immerhin erinnerten der Quinoa-Rote Beete-Himbeersalat, Veggi-Burger oder die verschiedenen Dips schon an höhere Küchenkunst. Dazu hatten die Schüler zuvor fachkundige Unterstützung von Christian Krüger aus Fleetmark erhalten.

Hauptstadtbummel

Zeit für einen ausgiebigen Hauptstadtbummel gab es für die Altmärker nicht. Die Betreuung des Messestandes war mit jeder Menge Arbeit verbunden. Schließlich war auf Grund der hohen Besucherzahl einiges los am Stand der Lessingschule. „Doch es war durchweg positiver Stress, der Spaß gemacht hat“, versicherte Maximilian Kreft im Gespräch mit der Volksstimme.

Für interessierte Fragen sorgte dabei nicht allein das Angebot der Jungunternehmer. Auch das Konzept der Schülerfirma stieß auf großes Interesse. Schließlich ist es nicht alltäglich, dass Schüler dreimal täglich für die gesunde Verpflegung ihrer Alterskameraden sorgen. Für Aufsehen sorgte zudem der Bauchladen, mit dem die Salzwedeler auf dem Messegelände ihre Produkte an die Besucher brachten. „Diese Idee hatte außer uns niemand“, freute sich Ida Marie Lindengrün.

Selbst Stammgäste konnten die Altmärker an den beiden Tagen gewinnen. „Eine Dame war begeistert von unseren Dipps. Sie kam gleich mehrfach vorbei“, erinnerte sich Ben Roese.

Baumkuchen

Daneben nutzten die Schüler die Gelegenheit, um in Berlin die Werbetrommel für ihre Heimatstadt zu rühren. Eine vorbereitete Deutschlandkarte erwies sich als hilfreich. So manch einem Hauptstädter war der Baumkuchen durchaus ein Begriff.

Insgesamt beteiligten sich 60 Schülerfirmen aus dem In- und Ausland an der Messe. Die Tätigkeitsbereiche reichten von Gastronomie und Catering über Holzverarbeitung bis zum T-Shirt-Druck. Für die Altmärker, die als eine der besten Schülerfirmen Sachsen-Anhalts gelten, war die Teilnahme an der Messe ein Erlebnis und eine Auszeichnung zugleich. Sollte sich in zwei Jahren die Möglichkeit zu einer erneuten Teilnahme bieten, wären alle Akteure gern wieder mit dabei.