Salzwedel l Der Kleingartenverein (KGV) Rosengraben Gardelegen hat genauso wie „Stölpenbad“ Beetzendorf in der Wertung bis 50 Parzellen jeweils 135 von 150 möglichen Punkten von den Bewertern zuerkannt bekommen. Den Ausschlag für den Sieg der Stadt-Gärtner gab letztendlich die kleingärtnerische Nutzung, die hier mehr überzeugte. Das erfuhren die Vereinsvorsitzenden, die Mitglieder des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes des Bezirksverbandes Altmark der Gartenfreunde und Bewerter während der Auswertungsrunde im KGV Hilgenholz Salzwedel.

Bei den Kleingartenvereinen ab 51 Parzellen überzeugte „Kuhschlagweg“ Gardelegen am meisten. Dieser Verein kann sich noch über einen zweiten Sieg freuen: den in der Kategorie der Einzelgärten. Familie Schneider erhielt von den Bewertern für ihr grünes Reich die höchste Punktzahl.

Gemeinschaftsaktion der Volksstimme

Das heiße Wetter seit Wochen mache auch den Kleingärtnern zu schaffen, sagte Elke Ullrich, die im Vorstand für das Organisieren des Wettbewerbes „Den besten Gärtnern auf der Spur,“ einer Gemeinschaftsaktion der Volksstimme und des Bezirksverbandes Altmark der Gartenfreunde, verantwortlich ist. Dennoch hätten sich alle Beteiligten viel Mühe gegeben, um sich bestmöglich zu präsentieren. 22 der 26 teilnehmenden Vereine hatten einen Einzelgarten ausgewählt, den sie den Bewertern vorstellten. Der KGV Morgensonne Salzwedel hatte die Teilnahme am Vergleich abgelehnt.

Bilder

„Die Heckenpflege hat sich positiv entwickelt. Da gibt es große Fortschritte“, fasste Wolfgang Lübbe das Urteil der Bewerter zusammen. Zudem gebe es immer weniger Waldbäume, die nicht in Kleingärten gehören. Die Vielfalt an Obstbäumen und Beerensträuchern sei zu erkennen. Jedoch müsse hier in Sachen Schnitt noch etwas mehr getan werden.

Beim Naturschutz gebe es in einigen Vereinen sehr große Fortschritte. „Wir können immer mehr Nistkästen und Insektenhotels beobachten“, lobte Wolfgang Lübbe.

In vielen Vereinen werde Wert darauf gelegt, intern die besten Einzelgärten zu küren und diese zu präsentieren. Auch das kulturelle Leben sei, vor allem in den größeren Anlagen, vielfältig.

Gesetzliche Vorgaben

Der Wettbewerb biete dem Bezirksverband die Möglichkeit zu erfahren, wie in den Kleingärten gearbeitet werde. „Er wird auch ein bisschen als Wettstreit angesehen. Das kann uns nur voran bringen“, sagte Wolfgang Lübbe. Er gab den Vorständen mit auf den Weg, mehr auf die kleingärtnerische Nutzung zu achten. Diese gesetzlichen Vorgaben seien grundlegend einzuhalten. „Nur dadurch zahlen wir einen geringeren Pachtzins. Für einen Erholungsgarten muss mehr entrichtet werden“, machte Wolfgang Lübbe deutlich.

Die besten Kleingartenvereine und Einzelgärtner werden am Sonntag, 2. September, ab 14.30 Uhr im Schützenhaus Gardelegen prämiert. Dann wird auch der beste Kleingartenverein der Hansestadt Salzwedel geehrt. Dieser Titel geht an den KGV Heckenweg.