Calbe l „Die neue Halle ermöglicht uns eine Umstellung der Fertigung, die den Erfordernissen des internationalen Markts entspricht. Wir können dadurch in kürzerer Zeit mehr Maschinen ausliefern“, berichtet Ferdinand Doppstadt, Geschäftsführer des Unternehmens.

Zur Verkürzung der Lieferzeiten trägt nicht nur das Plus an Quadratmetern bei. Kern der neuen Linie ist der Wechsel von der bisherigen sogenannten Nestmontage auf die Einführung einer Fließmontage. Dabei durchläuft jede Maschine sechs Takte. Um dies realisieren zu können, wurden das Produktionslager sowie die Vor- und Hauptmontage räumlich zusammengelegt.

Die Kombination von Teilelager, Vormontage der Baugruppen und Fließmontage der Maschinen führt nach Aussage des Unternehmens zu einer höheren Produktivität der Gesamtfertigung. Das bedeutet: Weniger Zeit und Kosten, bei verbesserter Qualität. Mit einem Jahresumsatz im Jahr 2014 von rund 92,2 Millionen Euro und einer Firmenfläche von rund 22,2 Hektar belegt die Doppstadt Calbe GmbH in diesem Jahr den 68. Platz unter Sachsen-Anhalts größten Unternehmen. Ferdinand Doppstadt: „Die Effizienzsteigerung ist wichtig, um die Zukunft des Standortes Calbe als wesentlichen Produktionsstandort der Doppstadt Gruppe zu sichern“.

Insgesamt arbeiten rund 50 Mitarbeiter je Schicht im Zweischichtbetrieb in der neuen Halle. Die neue Montage wurde Ende November angefahren, die Kapazitäten sind so bemessen, dass die Jahresproduktion von derzeit 450 Maschineneinheiten auf rund 600 hochgefahren werden kann.

Die Doppstadt-Gruppe ist mit über 40 Händlern weltweit vertreten. Das Partnernetzwerk und damit auch die internationale Präsenz sollen in den nächsten Jahren weiter vergrößert werden. „Durch den kontinuierlichen Austausch in diesem Netzwerk können wir umwelttechnische Lösungen entwickeln, die auf den Bedarf vor Ort zugeschnitten sind. Mit der Neuausrichtung unserer Fertigung können wir diese Lösungen noch schneller bereitstellen“, erklärt Ferdinand Doppstadt.