Umwelt

Calbe: Wie aus Ödland ein Edellaubwald wurde

Heute ist Rüdiger Uhlmann 83 jahre alt und kann nun die Früchte seiner Arbeit genießen. Am Stadtrand von Calbe gedeiht der von ihm gepflanzte Wald, der selbst Behörden beeindruckt.

Von Thomas Linßner 04.08.2022, 06:45
Auf 5,6 Hektar ehemaliger Ödlandfläche unweit des Calbenser Niederschachtofenwerkes schuf Rüdiger Uhlmann (83) einen  ökologisch und forstlich wertvollen Wald am Rande der Stadt.
Auf 5,6 Hektar ehemaliger Ödlandfläche unweit des Calbenser Niederschachtofenwerkes schuf Rüdiger Uhlmann (83) einen ökologisch und forstlich wertvollen Wald am Rande der Stadt. Foto: Thomas Linßner

Calbe - Hörte man nicht die nahe Straße, würde man sich in eine Idylle weitab jeglicher menschlichen Zivilisation versetzt fühlen. In den frühen Vormittagsstunden singt der seltene Pirol sein Lied, andere Vögel antworten mit weniger prägnantem Gezwitscher. Ab und zu schlüpft ein Reh durch den Zaun, um sich an Knospen zu laben oder den Bast an jungen Baumstämmen nahe Calbe vom Gehörn zu fegen. Davon ist Rüdiger Uhlmann weniger begeistert, der jeden Baum persönlich zu kennen scheint. „Das ist gar nicht so weit hergeholt“, sagt er, „zweimal im Jahr bin ich hier mit der Motorsense durch, um den Unterwuchs in Schach zu halten“.

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