Bad Salzelmen l Der Marktplatz Bad Salzelmen ist neu gepflastert worden. „Wirklich ansehnlich – vielen Dank an die Stadtverwaltung“, schickt Peter Fischer seinem Anliegen vorweg. Am Markt-Ausgang Richtung St.-Johannis-Kirche seien Poller aufgestellt, die bei Bedarf entfernt werden können. Am Markt-Ausgang in Richtung Einkaufsmarkt liegen, räumlich versetzt, große Natursteine. Offensichtlich, so vermutet unser Leser, um den Platz von Pkw-Verkehr frei zu halten. Doch aus seiner Sicht bergen diese Steine Gefahren.

Peter Fischer listet auf: „Im Ernstfall können sie nicht wie die Poller am anderen Markt-Ausgang für Feuerwehr oder Rettungswagen entfernt werden. Bei Dunkelheit sind sie für unaufmerksame Fußgänger eine große Stolperfalle. Für Autofahrer sind sie genauso unauffällig wie die Bänke ohne Rückenlehne am Marktplatz von Schönebeck.“

Sein Wunsch ist es, dass die Steine wieder entfernt werden. Und er bringt auch gleich Alternativen:

Das wäre möglich

Zum Beispiel könnte das selbe Verkehrskonzept wie beim Markt Schönebeck zum Tragen kommen. Ein sogenannter Shared Space, ein geteilter Raum, den sich die Verkehrsteilnehmer – Autofahrer, Fahrradfahrer und Fußgänger – gleichberechtigt teilen.

Oder es werden Poller wie am anderen Markt-Ausgang aufgestellt werden, die bei Bedarf entfernt werden können.

Oder die vorhandenen werden durch viel höhere Steine ersetzt, die im Blickfeld von Fußgängern und Autofahrern liegen. Oder die jetzt dort liegenden Steine sollten mit rot-weißer Warnfarbe markiert werden.

Die Volksstimme hat bei der Stadtverwaltung nachgefragt, wie sie zu den Hinweisen und Vorschlägen steht. Stadtsprecher Hans-Peter Wannewitz antwortet, dass es sich bei der Maßnahme Markt Bad Salzelmen um eine Sanierung, eine Reparatur handele und nicht um eine Neugestaltung. Weitere Poller hätten somit zusätzliche Kosten verursacht. „Aber Poller sind an dieser Stelle vor etwa 20 Jahren ohnehin ganz bewusst durch größere Steine ersetzt worden, da die Poller dort mehrmals gestohlen worden waren. Der Markt dort ist gut ausgeleuchtet, so dass die Steine auch keine Stolperfallen darstellen. Auch Zufahrtsmöglichkeiten sind vorhanden. Das bestehende Verkehrskonzept weist den teileingezogenen Platz als Fußgängerzone aus, es gibt derzeit keinen Anlass, dies zu ändern.“