Gerichtsverfahren

Missbrauch des Notrufs: Mann aus Calbe mit ungewöhnlicher Rechtfertigung

Ein Calbenser streitet im Schönebecker Amtsgericht ab, dass er den Notruf der Polizei missbräuchlich genutzt habe. Doch seine Rechtfertigungen überzeugen den Richter kaum.

Von Paul Schulz 04.07.2022, 17:30
Ein Mann aus Calbe soll den polizeilichen Notruf missbräuchlich genutzt haben. Im Schönebecker Amtsgericht streitet der Angeklagte anfangs alles ab.
Ein Mann aus Calbe soll den polizeilichen Notruf missbräuchlich genutzt haben. Im Schönebecker Amtsgericht streitet der Angeklagte anfangs alles ab. Daniel Karmann/dpa

Schönebeck/Calbe - Warum der 57-jährige Mann aus Calbe den Notruf der Polizei überhaupt gewählt hat, bleibt im Laufe der Verhandlung im Schönebecker Amtsgericht unbeantwortet. Ob er einfach mit jemandem reden wollte? Hat er sich einen ungewöhnlichen „Spaß“ erlaubt? Fest steht jedenfalls, dass der Calbenser sich wegen zwei Straftaten verantworten muss: Einmal wegen der missbräuchlichen Nutzung des Notrufs sowie in einem anderes Fall wegen der unerlaubten Aufzeichnung einen Telefonats – ein Verstoß gegen die Vertraulichkeit des Wortes.

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