Bördeland l „Mir brennt ein Thema auf der Seele“, sagt Bernd Nimmich, Bürgermeister der Gemeinde Bördeland. Dabei geht es ihm um die fehlende Unterstützung durch einen Großteil der Bürger, Grundstückseigentümer und auch Mieter, bei der Bewältigung der Grünflächenpflege. „Hier meine ich speziell vor den Grundstücken die Rasen- und Beetpflege und die laut Straßenreinigungssatzung festgeschriebenen Straßenreinigungsarbeiten“, verdeutlicht der Bürgermeister. Und: „Wir sind bemüht, mit allen unseren Beschäftigten im Bauhof die Arbeiten zu leisten, aber etwas mehr Unterstützung aus der Bürgerschaft wäre hilfreich.“

500.000 Euro Kosten

Wie er weiter mitteilt, sind die Gemeindemitarbeiter mit ihrer eigentlichen Arbeit gut ausgelastet. „Neben der Grünflächenpflege in allen sieben Ortsteilen erledigen die Beschäftigten des Bauhofes auch sämtliche Arbeiten auf den sechs kommunalen Friedhöfen und die Hausmeistertätigkeiten den öffentlichen Einrichtungen, wie die sechs Kindertagesstätten, zwei Grundschulen, der Sekundarschule und den Sportzentren“, gibt Bernd Nimmich einen Überblick über das Tätigkeitsfeld. Dazu gehöre außerdem die Hausmeistertätigkeit an dem kommunalen Wohnungsbestand. Im Bördeland-Bauhof sind neun Mitarbeiter beschäftigt. Darüber hinaus kümmern sich vier Kollegen um das gesamte Gebäudemanagement (öffentliche Einrichtungen und Wohnungen). Die Ausgaben im Bauhof, in allen Positionen, belaufen sich im Haushaltsjahr 2017 auf zirka 500.000 Euro.

Zusätzliche Aufgaben würden auch Mehrkosten verursachen. Manches konnte die Gemeinde bislang durch geförderte Maßnahmen des Jobcenters abfedern. Jedoch stehen der Gemeinde immer weniger solcher Maßnahmen zur Verfügung, „die in den zurückliegenden Jahren gerade im grünen Bereich hilfreich waren“, sagt Bernd Nimmich. Daher richtet er seine Bitte an alle Bürger. „Ich werbe einfach für mehr Unterstützung aus der Bürgerschaft, um unsere Orte noch gepflegter aussehen zu lassen“, sagt er. Dabei möchte der Bürgermeister aber auch nicht vergessen, einen Aspekt zu erwähnen: „Im Vergleich zu anderen Städten und Kommunen können wir uns im Bördeland aber immer noch sehen lassen, mein Lob den Beschäftigten und natürlich auch allen Bürgern in unseren sieben Ortsteilen, die durch ihren Einsatz das Dorfbild verschönen und uns bei der Grünflächenpflege unterstützen.“