Schönebeck l Die härteste Herausforderung, die die Jungfeuerwehrleute am vergangenen Sonnabend zu meistern hatten, war vermutlich die Hitze. Bei ihrem Orientierungsmarsch mussten die 80 Kinder und Jugendlichen aus sechs Jugendwehren der Region insgesamt fünf Kilometer um die Innenstadt laufen und dabei verschiedene Aufgaben lösen. Und das in Uniform in der prallen Sonne und bei 31 Grad.

Erste Hilfe und Basketball

Unterwegs gab es für die zehn Teams jede Menge Aufgaben zu lösen: Am Bahnhof musste die Erstversorgung einer „verletzten“ Kameradin übernommen werde, an der Söker Straße war der Umgang mit der Kübelspritze gefordert und auf der Salineinsel sollten Basketbälle im Korb versenkt werden. Gar nicht so einfach.

Mit dabei waren neben den Schönebecker Jugendwehren von der Tischlerstraße, Bad Salzelmen, Felgeleben, Pretzien und Ranies auch die jungen Kameraden aus Leitzkau-Gommern. Einige Wehren rückten sogar mit zwei Teams an Organisiert wurde der Orientierungsmarsch in diesem Jahr von den Kameraden von der Tischlerstraße. „Alles ist super gelaufen und ich kann mich nicht erinnern, dass wir schon einmal so viele Teilnehmer hatten“, sagte Jugendwart Dustin Joo zufrieden.

Bilder

Den Sieg machten dann auch die beiden Heimmannschaften von der Tischlerstraße unter sich aus. Dabei konnte die Jungs knapp vor den Mädchen gewinnen, die den 2. Platz belegten. „Wir haben auch hart trainiert“, sagte der 14-jährige Janik Conjé nach dem Sieg zufrieden. Am besten hat ihm dabei die Aufgabe gefallen, bei der Tischtennisbälle durch einen Schlauch gedrückt werden mussten. „Das war mal was anderes“, sagte er.

Lob vom Oberbürgermeister

Viel Lob gab es bei der Siegerehrung auch von Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch (CDU): „Es ist toll, dass sich so viele junge Menschen bei der Feuerwehr engagieren. Ihr habt heute viele Fähigkeiten unter Beweis gestellt, die ihr brauchen werdet, wenn ihr später bei den Großen dabei seid.“