Schönebeck l Zwischen Oberbürgermeister Bert Knoblauch (CDU) und Carsten Mende herrscht eine Meinungsverschiedenheit. Eine kleine, mit Augenzwinkern. Das wievielte Brunnenfest ist es denn nun, das vom 17. bis 19. Mai gefeiert wird? Das vierte, das Veranstalter Mende organisiert. Das fünfte für den Stadtchef, wenn die Einweihung mitgerechnet wird. Ansonsten sind sich aber beide einig: Die Vorfreude auf das „größte Fest für die Bürger Schönebecks, das der Veranstaltungskalender hergibt“, so Mende, steigt von Tag zu Tag. Ziel sei, das Brunnenfest von Jahr zu Jahr aufzuwerten. Das sei dank Wirtschaftsförderung, Kulturamt und Oberbürgermeister gelungen. Bisherige Unterstützer – die Stadtwerke Schönebeck sind der Hauptsponsor – konnten gehalten, neue dazugewonnen werden. Die Stadt unterstützt nach Kräften logistisch.

„Wir sind gut aufgestellt, die drei tollen Tage können starten“, fiebert Carsten Mende dem Eröffnungstag schon entgegen. „Es werden um die 70 Schausteller und Händler sein, von Marktplatz über Elbstraße bis Salzblumenplatz. Das ist schon eine Größenordnung.“

Das Riesenrad ist zurück

An der Elbe wird der Rummel als eigene Veranstaltung stattfinden. Der Platz ist bereits jetzt komplett gefüllt. Wieder mit dabei: das 50 Meter hohe Riesenrad. Dazu der Freie-Fall-Turm, Autoscooter, Kinderkarussell und vieles mehr. „In der Branche spricht sich rum, welches Fest gut organisiert ist und gut läuft und welches nicht. Ich bin ehrlich: Es war in diesem Jahr einfach für mich, die Schausteller und Händler nach Schönebeck zu holen“, freut sich Mende über den guten Ruf des Festes, sieht aber immer noch Potenzial.

Lust und Laune auf die drei tollen Tage hat auch der Stadtchef. Vor allem da auf der Hauptbühne einiges passieren wird – dank regionaler und internationaler Künstlern.

Backstreets Back in Schönebeck

Mit einer besonderen Aktion geht es gleich am Freitag los. Zu „Mr. Tanglewood und Co.“ sind alle Linedancer der Region eingeladen mitzumachen. Dann geht es über die Tage weiter mit einer bunten Mischung. Das Programm soll für junge Leute ebenso reizvoll sein wie für ältere, so der Anspruch des Veranstalters. Deshalb auch die Band „Backstreet‘s Back“ aus Italien am Sonnabend. Sie erinnert in einer 90-minütigen Liveshow an die „Backstreet Boys“. „Perfekt performt, wirklich klasse“, schwärmt Carsten Mende. Der Sonntag geht nach dem Gottesdienst etwas anders weiter – nicht mit Blasmusik, sondern mit Jazz.

Dazu lädt der Salzturm für einen Blick über den Markt ein: Freitag von 16 bis 22 Uhr, Sonnabend von 15 bis 22 Uhr, Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Mehr zum Fest unter www.brunnenfest-sbk.de und auf Facebook