Gänsefurth

Hassia-Gruppe will Geschäft deutlich erweitern

Gesellschafter Dirk Hinkel konzentriert sich nach der Übernahme auf das Markengeschäft.

Von René Kiel
Dirk Hinkel ist in fünfter Generation Geschäftsführender Gesellschafter der Hassia-Gruppe.
Dirk Hinkel ist in fünfter Generation Geschäftsführender Gesellschafter der Hassia-Gruppe. Foto: Hassia

Gänsefurth - Zum 1. Januar 2021 hat die Hassia-Gruppe in Hessen von der Mineralbrunnen-Gruppe Wüllner nicht nur dessen Stammbetrieb in Bielefeld, den Carolinenbrunnen, sondern auch dessen Tochterunternehmen, die Schlossquelle in Gänsefurth und Güstrower Schlossquell, übernommen. Über die Pläne des neuen Besitzers für den Standort Gänsefurth (Stadt Hecklingen) sprach Volksstimme-Redakteur René Kiel mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter der Hassia-Gruppe, Dirk Hinkel. Er leitet das Familienunternehmen mit Stammsitz in Bad Vilbel seit 2002 in fünfter Generation.

Staßfurter Volksstimme: Wie geht es mit dem Standort Gänsefurth in Zukunft weiter?

Dirk Hinkel: Zu Anfang dieses Jahres ging der Standort der Gänsefurther Schlossquellen GmbH & Co. KG einschließlich der Marken- und der Vertriebsrechte an die Hassia-Gruppe über. Der Brunnen wird von uns weitergeführt. Wir sind davon überzeugt, mit der bekannten und regional verwurzelten Traditionsmarke und den hochmotivierten Mitarbeitern am Standort unser Geschäft geografisch deutlich zu erweitern, dem Handel ein noch attraktiveres Produktportfolio anzubieten und so unsere Marktposition weiter stärken zu können.

Gibt es schon Pläne für weitere Investitionen oder neue Produkte?

Wir fokussieren uns auf das Markengeschäft und wollen es aktiv weiter entwickeln.

Wie entwickelt sich die Zahl der Mitarbeiter?

Die Zahl der Mitarbeiter am Standort Gänsefurth ist konstant geblieben.

Wie wirkt sich die derzeitige Corona-Pandemie auf das Unternehmen und die Produktion aus?

Unsere Unternehmensstrategie, auf Markenprodukte mit regionalen Wurzeln und eine nachhaltige Unternehmensphilosophie zu setzen, hat sich insbesondere in der Corona-Zeit bewährt. Mit Premiummarken, Bio-Getränken und einem wachsenden Angebot in Glas-Mehrwegflaschen sind wir auf einem guten Weg, den wir konsequent weitergehen werden.