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KarnevalKarneval in Groß Börnecke bei Hecklingen: Ein Feuerwerk der guten Laune

Rund 60 Kinder sowie Frauen und Männer des Kultur- und Heimatvereins Groß Börnecke sorgten beim diesjährigen Karneval im Saal mit einem farbenfrohen Programm für viel Musik, Tanz und Humor. Das kam sehr gut an.

Von René Kiel 13.02.2024, 12:00
Die Kugelblitze demonstrierten mit ihrem Rollator beim Karneval in Groß Börnecke eindrucksvoll, dass man auch noch im Alter agil sein kann.
Die Kugelblitze demonstrierten mit ihrem Rollator beim Karneval in Groß Börnecke eindrucksvoll, dass man auch noch im Alter agil sein kann. Foto: René Kiel

Groß Börnecke - Ein Feuerwerk der guten Laune brannten die Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins Groß Börnecke, der die Karnevalstradition seit vielen Jahren im Dorf am Leben hält, Samstagabend, 10. Februar, bei der ersten Abendsitzung im großen Saal des Dorfgemeinschaftshauses ab.

Die rund 115 Besucher, die sich dem Anlass entsprechend kostümiert hatten und nicht nur aus dem eigenen Ort kamen, erlebten ein rund zweieinhalbstündiges farbenfrohes Programm mit viel Musik, Tanz, Humor und sehr viel Spaß. Sie konnten unter anderem die beiden Volksmusikstars Maria und Margot Hellwig, das Schlagerduo Maite Kelly und Roland Kaiser sowie die Chartstürmer Udo Lindenberg & Apache und Nena mit ihren bekannten Ohrwürmern auf der Bühne und im Saal begrüßen. Da hielt es im Publikum keinen mehr auf seinem Platz.

Für Lacher sorgten die Auftritte von Frau Wäber alias Daniel Franke, die den langen Weg aus dem Schwarzwald mit Bus und Bahn auf sich genommen hatte, um in Groß Börnecke dabei sein zu können, sowie die Büttenrede von Michel Franke. Sie ist zwar erst 13 Jahre alt, meisterte ihr Debüt aber sehr gut.

Höhepunkt beim Karneval in Groß Börnecke: Das Männerballett

Darüber hinaus folgte eine Tanzeinlage nach der anderen. Da zeigten die Kindertanzgruppe, die Minis, bei denen es sich um Mädchen im Alter ab sieben Jahre handelt, sowie die „Gracygirls“, die Tanz-Mariechen, die Kugelblitze als agile Rentnertruppe, die Tanzgruppe „Grazy Rabbits“ und andere ihr Können.

Einen besonderen Höhepunkt stellte das Männerballett dar. Die Herren der Schöpfung, die ihr Mönchsgewand schnell abgelegt und sich dann als sehr gelenkig erwiesen hatten, standen mit ihrer temperamentvollen Darbietung den Frauen in nichts nach und sorgten damit für Beifallsstürme. „Das war dieses Jahr das erste Mal, dass wir wieder eins hatten. Voriges Jahr gab es keins“, sagte Marina Feldheim, die Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins.

Erstmals gab es in Groß Börnecke wieder ein Männerbalett. Und das, was die Herren an diesem Abend boten, kam beim Publikum sehr gut an.
Erstmals gab es in Groß Börnecke wieder ein Männerbalett. Und das, was die Herren an diesem Abend boten, kam beim Publikum sehr gut an.
Foto: René Kiel

Der Elferrat unter der Leitung der Präsidentin Ina Hallich sorgte dafür, dass alles in geordneten Bahnen verlief. Mit Freude registrierten deren Mitglieder, dass das diesjährige Programm sehr gut ankam, denn das Publikum forderte nach jeder Darbietung lautstark Zugaben.

Nach dem offiziellen Teil luden die Groß-Börnecker Narren zu einer Party mit DJ Jörg ein. Für das leibliche Wohl sorgte Susis Partyservice.

Der Kultur- und Heimatverein Groß Börnecke ist stolz auf seine  Kinder-Tanzgruppe , die Minis. Sie werden den Karneval, der im Dorf seit 1968 groß gefeiert wird, in die Zukunft führen.
Der Kultur- und Heimatverein Groß Börnecke ist stolz auf seine Kinder-Tanzgruppe , die Minis. Sie werden den Karneval, der im Dorf seit 1968 groß gefeiert wird, in die Zukunft führen.
Foto: René Kiel

Marina Feldheim äußerte sich am Montag erfreut über den großen Zuspruch. „Wir sind voll zufrieden. Wir hatten nicht gedacht, dass wir den Saal so voll kriegen“, so die Vereinschefin. Sie bedankte sich bei allen rund 60 Mitwirkenden vor, auf und hinter der Bühne, die seit September für ihren großen Aufritt geprobt hatten. „Sie haben wirklich ihr Bestes gegeben. Mein Fazit ist, dass wir eine tolle Truppe sind. Ich hoffe, dass wir weiter zusammenbleiben und unseren Kultur- und Heimatverein weiter leben lassen“, sagte Marina Feldheim. Sie und ihre Mitstreiter gönnten sich am gestrigen Rosenmontag keine Pause, sondern suchten den Seniorentreff auf, um auch dort Freude zu verbreiten.

Die 13-jährige Michel Franke ging zum ersten Mal in die Bütt.
Die 13-jährige Michel Franke ging zum ersten Mal in die Bütt.
Foto: René Kiel

Wer sich das närrische Treiben nicht entgehen lassen möchte, der ist am Sonnabend, 17. Februar, gern gesehen. Tickets für diese letzte Veranstaltung gibt es im Textilshop Yvonne Kramer-Herbst in der Mittelstraße 9 oder per Telefon (03 92 67) 81738 sowie bei Susann Feldheim-Metscher.