Ferienangebot

Staßfurter Gratis-Ferien(s)pass wird zum Renner und spart Taschengeld

100 Staßfurter Ferienpässe mehr als im gesamten Sommer 2020 sind schon jetzt über die Theke des Bürgerservice gegangen. Damit haben die Nutzer für zehn Freibadbesuche je nach Alter immerhin zwischen zwölf und 28 Euro gespart.

Von Falk Rockmann
Wasserball mit dem Feriencamp der Jugendclubs ist eines der beliebtesten Angebote am Strandsolbad und am Albertinesee. Fans inklusive. Betreuerin Britta Meertag-Schnegotzki hat auch  ihren Spaß dabei. Wenn doch nur die Plattform im Staßfurter Bad wieder genutzt werden dürfte - einer der größten Wünsche der Ferienkinder.
Wasserball mit dem Feriencamp der Jugendclubs ist eines der beliebtesten Angebote am Strandsolbad und am Albertinesee. Fans inklusive. Betreuerin Britta Meertag-Schnegotzki hat auch ihren Spaß dabei. Wenn doch nur die Plattform im Staßfurter Bad wieder genutzt werden dürfte - einer der größten Wünsche der Ferienkinder. Foto: Falk Rockmann

Staßfurt - Der Staßfurter Ferienpass wird in diesem Jahr offensichtlich der Renner. Gegenüber 2020 mit etwa 200 ausgegebenen Ferienpässen haben schon jetzt – zu Beginn der Sommerferien – knapp 300 Kinder und Jugendliche das Angebot der Stadt in Anspruch genommen, kann Stadtjugendpflegerin Jessica Krengel-Lienau schonmal eine positive Zwischenbilanz ziehen.

In diesem Jahr müssen die Ferienkinder dank der Volksbank nicht mal einen Euro für den Pass zahlen wie in den Jahren zuvor. Damit behalten Kinder bis 14 Jahre zwölf Euro, Jugendliche bis 25 sogar 28 Euro mehr Taschengeld im Portemonnaie.

Pass-Inhaber können auch Rabatte nutzen

Mindestens. Denn der Ferienpass berechtigt nicht nur zu insgesamt zehn kostenlosen Besuchen des Strandsolbads Staßfurt oder des Albertinesees Üllnitz. Einen Gratis-Besuch gibt’s damit auch im Stadt- und Bergbaumuseum Staßfurt, außerdem 50 Prozent Ermäßigung bei einem Besuch des Tiergartens Staßfurt und für den Hof der Klugen Tiere in Atzendorf. 20 Prozent Rabatt hat man beim Einkauf bei Sport-Koppius in Staßfurt und Aschersleben.

Besucher der städtischen Freibäder in Staßfurt und Üllnitz können dem noch etwas Draufsetzen. Die Jugendclubs der Stadt sind nämlich ans Wasser gezogen und laden montags bis freitags, jeweils von 11 bis 18 Uhr, in ihre Sommerferiencamps ein.

Britta Meertag-Schnegotzki, sieht sich und die anderen Jugendclub-Betreuer als „Animateure wie auf Malle“. Nur, dass der Spaß am oder im Wasser eben ohne lange Reise zu haben ist. Und das vom ersten bis zum letzten Ferientag. „Die interessierten Kinder können bei uns – ohne Voranmeldung – viel Spaß haben“, lädt sie ein – zum Wasserball ebenso wie zum Basteln unterm Zeltdach. Die Betreuerin vom Löderburger Kinder- und Jugendzentrum findet man am Strandbad. „Wir müssen die Kinder zwar meistens ansprechen, aber die Arbeit hier an der frischen Luft macht natürlich auch uns Spaß“, verrät sie. Und wenn das Camp in dieser jetzigen Form angenommen wird, werde es das auch im nächsten Jahr wieder geben.

Noch ein Plus: Feriencamp der Jugendclubs

Highlights sind auch noch geplant in den Ferien in den Freibädern, wie Schatzsuchen, Stand-up-Paddeln, Stockbrotbacken oder Wasser-Olympiade. Letztere mit „Oberspaßmacher“ Bernd Christoph vom Glashaus. Der Termin dafür soll noch bekannt gegeben werden von der Stadtjugendpflegerin.

Worum sich die Teilnehmer – das Feriencamp ist gedacht für Sechs- bis 26-Jährige – selbst kümmern müssten, wäre die eigene Versorgung mit Speis’ und Trank.

Wer übrigens lieber die Sonne meidet, hat nach wie vor die Möglichkeit, im Jugendclub Glashaus und im Leotreff Ferienzeit zu verbringen.

Der Staßfurter Ferien(s)pass, auf den mit Flyern auch in Schulen aufmerksam gemacht wurde, ist im Bürgerservice (Kaligarten) und im Förderstedter Rathaus erhältlich - in diesem Jahr sogar kostenlos.
Der Staßfurter Ferien(s)pass, auf den mit Flyern auch in Schulen aufmerksam gemacht wurde, ist im Bürgerservice (Kaligarten) und im Förderstedter Rathaus erhältlich - in diesem Jahr sogar kostenlos.
Foto: Falk Rockmann
Wer gern spielt und bastelt, wie Frida und ihre Oma Gabi ist im Feriencamp der Jugendclubs am Strandbad ebenfalls genau richtig. Die Betreuerinnen wie Astrid Görisch freuen sich über jeden Feriengast.
Wer gern spielt und bastelt, wie Frida und ihre Oma Gabi ist im Feriencamp der Jugendclubs am Strandbad ebenfalls genau richtig. Die Betreuerinnen wie Astrid Görisch freuen sich über jeden Feriengast.
Foto: Falk Rockmann