Was ist wann los?

Die Öffnungszeiten:

Donnerstag 14 bis 19 Uhr, Freitag 11 bis 21 Uhr, Sonnabend 11 bis 22 Uhr und Sonntag 11 bis 18 Uhr

Das Bühnenprogramm:

Donnerstag, 12. Dezember:

14.15 Uhr: Wettbewerb: Kindereinrichtungen der Stadt schmücken den schönsten Weihnachtsbaum.

15 Uhr: Eröffnung des Weihnachtsmarktes durch Oberbürgermeister Klaus Schmotz.

16 Uhr: Kinderprogramm mit Hansi&Peter.

17 Uhr: Weihnachtliches aus Blech und Holz: Schüler der Musik-und Kunstschule musizieren.

Freitag, 13. Dezember:

15 Uhr: Der Weihnachtsmann kommt.

16 Uhr: Kinderprogramm mit Hexer-und Weihnachtszauberei.

17.30 Uhr: Weihnachtliche Töne aus der Musikerfabrik.

18.30 Uhr: Weihnachtliche Live-Musik mit Locke.

Sonnabend, 14. Dezember:

13.40 Uhr: Abholung des größten Stollens der Altmark von der Konditorei Müller.

14 Uhr: Verkauf des Stollens vor der Bühne beim Konzert der Stendaler Rolandmusikanten.

15 Uhr: Der Weihnachtsmann kommt.

16 Uhr: Kinderprogramm: INGO BINGO Weihnachten – artistische Show für große und kleine Zuschauer.

17.30 Uhr: Show-Tanz mit den SugarGirls

19.30 Uhr: Weihnachtliche Live-Musik mit Tick2Loud.

Sonntag, 15. Dezember:

15 Uhr: Der Weihnachtsmann kommt.

16 Uhr: Kinderprogramm: Die Geschichte von Chris&Hannelore.

In der Marienkirche:

Sonnabend und Sonntag:

14 bis 17.30 Uhr: Turmbesteigung mit Führung, Verkauf von Bratäpfeln und Heißgetränken. In der Sakristei öffnet außerdem das Weihnachtscafé

Domkantor Johannes Schymalla spielt am Sonnabend (15 bis 15.30 Uhr)und Sonntag (16 bis 16.30 Uhr) weihnachtliche Orgelmusik.

Stendal l Ob Matthias Neumann eine besondere Vorliebe für Temperaturen jenseits des Gefrierpunktes hat, ist nicht überliefert. Fest steht aber, dass der Leiter des Veranstaltungsmanagements der Stadt Stendal momentan nichts gegen Frost einzuwenden hat. Das erhöht nämlich die Wahrscheinlichkeit, dass die Eisbahn am Winckelmannplatz bei der offiziellen Eröffnung am 12. Dezember in einem guten Zustand ist. Parallel zum Eislaufvergnügen startet dann auch fast schon traditionell der Stendaler Weihnachtsmarkt.

„Er findet wie immer um das dritte Adventswochenende herum statt“, sagt Matthias Neumann, der maßgeblich für die Organisation zuständig ist. Vom 12. bis zum 15. Dezember um ganz genau zu sein. Programmatisch setzt die Stadt auf eine Mischung aus Bewährtem und punktuellen Neuerungen.

Flammlachs und Stolle für den guten Zweck

Das Hauptgeschehen wird sich wieder auf dem Marktplatz vor dem Rathaus abspielen. Mehr als 55 Händler werden hier ihre Produkte feilbieten. Für Weihnachtsmärkte typisch wird es an kulinarischen Angeboten ebenfalls nichts mangeln. Der Rotary-Club beispielsweise bietet wieder seinen 14 Meter langen Stollen an, der Lions Club verkauft Flammlachs und wartet außerdem mit einem überdimensionalen Dominostein auf. Den stellt die Bäckerei Wetzel zur Verfügung.

Bilder

Zum ersten Mal werden Kinder außerdem die Möglichkeit haben, im Freien Stockbrot zu backen. „Das wird natürlich unter Aufsicht passieren. Die Eltern können dann zum Beispiel ganz in Ruhe einen Glühwein trinken“, sagt Matthias Neumann. Oder aber sich ins Rathaus begeben. Denn dort kommen Freunde des weihnachtlichen Kunsthandwerkes aus Tschechien und aus dem Erzgebirge voll auf ihre Kosten. Aber auch regionale Anbieter sind vertreten. Besucher können dann live erleben, wie beispielsweise Weihnachtspyramiden oder Schwibbögen per Hand hergestellt werden. Besonders die kleinen Gäste sind eingeladen, sich beim Glasmacher selbst auszuprobieren. „Da darf jeder sein persönliches Andenken anfertigen und mit nach Hause nehmen“, sagt Matthias Neumann.

Das viertägige Format erachtet der Veranstaltungsmanager als genau passend für die Stadt. Immer wieder geäußerte Kritik, dass der Weihnachtsmarkt über einen längeren Zeitraum öffnen sollte, perlt an ihm ab. „Mit den Buden am Winckelmannplatz und in der Breiten Straße bieten wir seit Anfang November die Möglichkeit an, abends noch in der Stadt zu verweilen. Der viertägige Markt ist eine super Ergänzung dazu“, argumentiert Neumann.

Vier Tage reichen aus

Die Eisbahn wird noch lange darüber hinaus geöffnet sein. Erst am 15. Februar, mit dem Ende der Winterferien, wird sie schließen. Doch damit beschäftigt sich derzeit noch niemand.

Stattdessen wird dafür gesorgt, die Eisschicht aufzutragen. Zehn Zentimeter muss sie am Ende dick sein. Bisher jedenfalls sieht es so aus, dass sie in einem guten Zustand sein wird.