Stendal (dly) l Die Auslastung im Stendaler Corona-Fieberzentrum sei derzeit „eher gering“, sagte Dr. Iris Schubert, Leiterin des Kreis-Gesundheitsamtes, am Mittwoch. Die Situation könne sich aber jederzeit ändern. Im Moment gebe es aber noch freie Kapazitäten. Im Durchschnitt würde pro Tag, an dem geöffnet ist, von zehn Personen ein Abstrich genommen.

Zwei mobile Teams

Das Fieberzentrum für den Landkreis Stendal befindet sich in der Ladenzeile am Roland-Ärztehaus in der Albrecht-Dürer-Straße – gegenüber vom Finanzamt. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 14 bis 16.30 Uhr. Bei begründeten Verdachtsfällen kann hier nach Aufforderung des Gesundheitsamtes oder des eigenen Hausarztes ein Testabstrich vorgenommen werden.

Weiterhin im Auftrag des Stendaler Gesundheitsamtes sind zwei mobile Testteams unterwegs, die eine flächendeckende Kontrolle im großen Landkreis möglich machen – keine Selbstverständlichkeit in anderen Landkreisen, schaute die Amtsärztin in die Nachbarschaft.

Sechs Beatmungsgeräte

Bei den mobilen Testteams hat es am Donnerstag einen Wechsel gegeben. Die Medizinstudentin aus der Altmark, die sich freiwillig für die Aufgabe gemeldet hatte, setzt nun ihr Studium fort. Verstärkt werden die mobilen Teams darum von einer Mitarbeiterin aus Stendal, die sich über das Robert-Koch-Institut beworben hatte, erklärte Iris Schubert. Die mobilen Teams fahren unter anderem für die Testabstriche zu älteren Personen, die nicht mehr selbst zum Fieberzen­trum fahren können, oder zu denen, die sich in Quarantäne befinden.

Sechs zusätzliche Beamtmungsgeräte hat das Stendaler Johanniter-Krankenhaus am Donnerstag bekommen. Sie gehören zu den insgesamt 72 Geräten, die das Bundesgesundheitsministerium für das Land Sachsen-Anhalt bestellt hatte. Die 72 Beatmungsgeräte wurden an 21 Krankenhäuser im Land verteilt.