Dalchau l Auch am Montagnachmittag fehlte jede Spur von dem 58-jährigen Stendaler, der seit Sonntag in der Frühe vermisst wird. Wie berichtet, waren das Auto und der Bootsanhänger des Mannes am Sonntag in Dalchau gefunden worden. Später wurde auch das Boot des Mannes Fluss aufwärts Richtung Storkau entdeckt.

Nachdem es am Sonntag eine große Suchaktion auch mit Hubschrauber gab, waren am Montag ausschließlich Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei aus Sachsen-Anhalt und Brandenburg auf der Elbe unterwegs, um Ausschau nach dem Mann zu halten, wie Alexander Kaube von der Stendaler Polizei mitteilte.

Hohe Stromgeschwindigkeit

Es habe am Montag eine starke Strömungsgeschwindigkeit geherrscht, so dass davon auszugehen sei, dass der Mann keinesfalls im Bereich seines Bootes gefunden werden könne, wenn er ins Wasser gestürzt ist. Mit Tauchern sei wenig auszurichten, insbesondere wegen starker Strudelbildungen, sagte Kaube.

Die Elbe hatte am Montag in Tangermünde einen fallenden Pegel, der bei rund drei Metern lag. Die Strömungsgeschwindigkeit lag bei vier bis fünf Stundenkilometern. Die Elbe ist derzeit rund 13 Grad warm.