Meseberg l Was den Mesebergern schon seit langem buchstäblich zum Himmel stinkt, ist der desolate Zustand des sogenannten Bauernteiches. Das mitten im Dorf gelegene Gewässer verströmte während der Stippvisite im Dauerregen nicht den sonst schon gewohnten üblen Geruch, nichtsdestotrotz haben die Ortspolitiker das Gewässer auf dem Schirm. Bevor aber an eine Sanierung des Bauernteiches gedacht werden kann, gehen die Politiker um Ortsbürgermeisterin Helga Beckmann mit Unterstützung aus dem Osterburger Rathaus der Frage nach, ob und von wo ungeklärtes Abwasser in den Teich eingeleitet wird. Diese Untersuchung, die womöglich durch das Ziehen einer Wasserprobe ergänzt wird, dauert gegenwärtig noch an.

Nur eine Handvoll Meter vom Bauernteich entfernt findet sich ein weiteres Sorgenkind. Meseberger Einwohner stoßen sich an dem vernachlässigten, ungepflegten Erscheinungsbild des Bürgersteigs vor dem gegenüber vom Parkplatz gelegenen, unbewohnten und in Privatbesitz befindlichen früheren Konsum. Doch die Kritik hat nicht nur „kosmetische Gründe“. Weil Regenabflussrohre fehlen und dass Nass, wie während der Besichtigungstour der Räte festgestellt, auf zwei Stellen des Bürgersteiges platschte, drohen dort in der kalten Jahreszeit vereiste Stellen, die zur Gefahr für Passanten werden könnten, äußerten Ortschaftsräte besorgt.

Ein anscheinend verstopfter Gully mitten auf der Ortsdurchfahrt, der auf dem benachbarten Parkplatz für größere Pfützenbildung sorgt, war ein weiteres Ärgernis, zu dem sich Matthias Köberle Notizen machen konnte, ehe die Politiker die Tour abbrachen und im Dorfgemeinschaftshaus Unterschlupf fanden. „Sorgenkinder“ gibt es aber noch weitaus mehr, wies Helga Beckmann auf vertrocknete Tannen auf dem Meseberger Spielplatz, vertrocknete Äste auf dem Friedhof sowie nicht zuletzt auf die nach wie vor sanierungsbedürftige Fassade eines für Wohnzwecke vom Diakoniewerk Osterburg genutzten Gebäudes hin. Ob und inwieweit diese Mängelliste abgearbeitet wird, bleibt abzuwarten.