Beachvolleyball

Dauerstrammen glückt die Revanche beim Sommerfest in Wormsdorf

Etwas sommerlicher hätte es gern sein dürfen beim Sommerfest des DRK-Ortsvereins Wormsdorf. Doch letztlich taten Wind und Wolken der heiteren Stimmung im Sand und um das Beachvolleyballfeld herum keinen Abbruch.

Von Ronny Schoof 03.08.2021, 11:33
Im Sandwühlspiel Vier gegen Vier drangen die ballsicheren "Waschbären" aus Magdeburg wieder bis ins Finale vor.
Im Sandwühlspiel Vier gegen Vier drangen die ballsicheren "Waschbären" aus Magdeburg wieder bis ins Finale vor. Ronny Schoof

Wormsdorf - Der Siegesjubel des jungen Sextetts „Ajax Dauertramm“ war nicht die einizige stürmische Begleiterscheinung bei der elften Auflage des Wormsdorfer Beach-Cups. Ein hartnäckig böiger Wind stellte die Teilnehmer im Sand stetig vor spieltechnische Herausforderungen und ließ auch die Bühnentraverse neben dem Feld gehörig klappern und wedeln. Das Beachvolleyballturnier war einmal mehr die Hauptattraktion beim DRK-Sommerfest. Und da 2020 in dieser Hinsicht völlige Flaute geherrscht hatte, nahm man nun die windige Sause an der Begegnungstätte allenthalben gern in Kauf.

Zweimal Zweite, nun ganz oben

So bilanziert denn auch Turnierleiter Guido Fellgiebel vom DRK-Ortsverein erleichtert: „Nach dem Jahr Corona- Unterbrechung konnten sowohl das Sommerfest als auch der Beach-Cup stattfinden. Ich denke, das war für alle das Wichtigste, unabhängig vom Wetter. Und nicht nur der Wind war an diesem Tag zum Teil recht stürmisch, auch die Jungs von Ajax Dauerstramm stürmten regelrecht das Siegertreppchen und jagten dem Titelverteidiger, den Waschbären aus Magdeburg, den Wanderpokal ab.“

Für die „Dauerstrammen“, die ihrem Namen zumindest während des Turniers glücklicherweise nicht gerecht wurden und es so nüchtern wie gekonnt absolvierten, bedeutete der Triumph nach zuvor zwei zweiten Plätzen in Folge zudem eine geglückte Revanche, denn bei der Jubiläumsauflage des Beach-Cups 2019 hatten sie im Finale gegen die Waschbären noch das Nachsehen. Für die ebenfalls traditionell erfolgreichen Sandwühler aus der „Voll am Ball“-Gruppe blieben diesmal die Plätze drei und fünf. Dazwischen reihte sich die einheimische Riege der Wormsdorfer um Turnierleiter Fellgiebel ein.

Ohne Chance, aber mit viel Spaß

Chancenlos im Pokalgeschehen, jedoch mit bester Laune ausgestattet und mit sichtlich viel Spaß bei der Sache, bekam der Feuerwehrmanntrupp aus Eilsleben den Trostapplaus bei der Siegerehrung, und auch dem mit Abstand jüngsten Team, den Jungs von „Energie Kopfnuss“, wurde anerkennend bescheinigt, dass sie sich achtbar gegen die „Großen“ geschlagen hatten.

Wer noch zu klein war für Beachvolleyball und Geselligkeit am Ausschank, fand vergnügliche Abwechslung auf der Riesenrutsche oder im Planschbecken, ließ sich ein Glitzertattoo auf die Haut malen und genoss Eis und süße Muffins – für all dies hatte der DRK-Ortsverein mit seinen rührigen Mitgliedern gesorgt.

Beachtreff jeden Mittwoch

Frohen Mutes blickte Guido Fellgiebel nach dem gelungenen Fest somit nach vorn: „Wir sehen uns wieder – im Sommer 2022!“ Das Kapitel Beachvolleyball ist damit aber für dieses Jahr noch nicht geschlossen. Noch den ganzen Restsommer wird an der Wormsdorfer Begegnungsstätte gepritscht und gebaggert – offen für jedermann, immer mittwochs ab 18 Uhr.

Den entscheidenden Tick besser waren diesmal die Jungs von "Ajax Dauerstramm", hier links mit Tim Sengewald am Netz.
Den entscheidenden Tick besser waren diesmal die Jungs von "Ajax Dauerstramm", hier links mit Tim Sengewald am Netz.
Ronny Schoof
Genuss und Unterhaltung auch abseits des Spielfelds: Greta, Alissa und Lia lassen sich im Schatten ein Eis schmecken.
Genuss und Unterhaltung auch abseits des Spielfelds: Greta, Alissa und Lia lassen sich im Schatten ein Eis schmecken.
Ronny Schoof