Wanzleben (vs) l Die dunkle Jahreszeit hat begonnen und dies nutzen die Ganoven, in Häuser und Wohnungen einzubrechen, warnt Matthias Lütkemüller, Pressesprecher im Polizeirevier Börde erneut in einer Pressemitteilung. Einbrecher würden alles an Wertgegenständen mitnehmen, was nicht niet- und nagelfest ist. Zwar seien diese Dinge ersetzbar. Das Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden werde allerdings nachhaltig beeinträchtigt.

Laut Sebastian Richter vom Polizeirevier Börde gab es 2019 im Landkreis insgesamt 237 Einbruchdiebstähle. 2018 waren es noch 256. Die überwiegende Zahl der Fälle betraf Einfamilienhäuser. In Wanzleben ging die Zahl der Fälle von 19 im Jahr 2018 auf 11 Einbrüche im Jahr 2019 zurück. Besonders beliebt bei Langfingern seien laut Richter Wohngebiete, die nah an der Autobahn liegen. So könnten Diebe ihr Ziel schnell erreichen und genauso schnell wieder fliehen. 80 bis 90 Prozent der Taten würden tagsüber begangen, wenn die Geschädigten arbeiten.

Türen und Fernster sichern

Damit ungebetene Gäste erst gar nicht hineinkommen, empfiehlt die Polizei neben einem sicherheitsbewussten Verhalten außerdem einen soliden Grundschutz von Fenstern und Türen. Dieser stehe an erster Stelle und solle im Idealfall um Einbruchmeldetechnik ergänzt werden. Wer sein Eigenheim schützt, könne sich dies unter bestimmten Voraussetzungen auch vom Staat fördern lassen, so Lütkemüller weiter. Welche Schritte hierzu nötig sind, fasst das Faltblatt „Einbruchschutz zahlt sich aus“ zusammen, das von der Polizei gemeinsam mit der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) herausgegebene wurde. „Auch unser hauseigener technischer Sicherheitsberater steht für einen vor Ort-Termin zur Verfügung“, betont Lütkemüller. Erreichbar ist der Berater unter der Rufnummer 0 39 04 / 47 82 69.

Weitere Informationen zu Einbruchsschutz und Sicherungstechnik sowie das Faltblatt „Einbruchsschutz zahlt sich aus“ sind zu finden unter

www.k-einbruch.de