Wanzleben (vs/jc) l Vodafone hat seine ersten beiden 5G-Mobilfunkstationen im Kreis Börde in Betrieb genommen und damit das 5G-Ausbauprogramm gestartet, teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilugn mit. Die neuen Stationen mit 5G-Antennen in Sülzetal und der Stadt Wanzleben-Börde versorgen erste Bewohner der Orte und deren Gäste mit der mobilen Breitbandtechnologie 5G.

In der Stadt Wanzleben-Börde betreibt Vodafone fünf Mobilfunkstandorte mit GSM und LTE. Außerdem sind zwei davon ebenso mit 5G ausgestattet, Hohendodeleben und Wanzleben. Ferner sei die zusätzliche Errichtung von zwei Mobilfunkstandorten auf dem Gebiet der Stadt Wanzleben-Börde geplant.

Mittelfristiges Ziel des neuen Infrastrukturprogrammes sei es, möglichst die gesamte Bevölkerung in der Region an das 5G-Netz anzuschließen, so wie es bei der Mobilfunkversorgung bereits heute nahezu der Fall ist. Parallel zum Aufbau des 5G-Netzes baue Vodafone auch sein LTE-Netz (4G) in der Region weiter aus, heißt es in der Pressemitteilung.

Beim Projekt „5G für den Kreis Börde“ werde Vodafone zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine 5G-Antennen, wo immer es möglich ist, zunächst an den 75 Mobilfunkstandorten im Landkreis Börde anbringen, zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von öffentlichen Gebäuden wie Rathäusern und Verwaltungssitzen sowie Wohngebäuden. Dies geschieht Zug um Zug. Die bestehenden Mobilfunkstandorte würden aufgewertet, indem dort zusätzliche 5G-Technologie installiert werde, so der Mobilfunkanbieter.

Von der Telekom seien im Landkreis Börde zurzeit 75 Mobilfunkstandorte in Betrieb, wovon insgesamt bereits 33 mit der Breitbandtechnologie 5G ausgestattet sind, teilte Telekom-Pressesprecher Georg von Wagner mit. Ferner sei die zusätzliche Errichtung von 13 weiteren Mobilfunkstandorten auf dem Gebiet des Landkreises Börde geplant. „Zurzeit haben wir eine Bevölkerungsabdeckung von 98,3 Prozent mit LTE im Landkreis Börde. Die Bundesnetzagentur verlangt einen Abdeckungsgrad von 97-98 Prozent“, so der Pressesprecher weiter.